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Döbeln Großübung bei Stahlbau Lüttewitz
Region Döbeln Großübung bei Stahlbau Lüttewitz
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00:33 19.03.2018
Mit vollem Einsatz wurde der vermeintliche Brand in der Fertigungshalle der Stahlbau Lüttewitz GmbH gelöscht. Quelle: privat
Lüttewitz

Verpuffung, Feuer, zwei Verletzte in der Fertigungshalle der Stahlbau Lüttewitz GmbH: Um 17:30 Uhr war am Donnerstag der Feierabend für 44 Feuerwehrleute der Wehren Döbeln, Mochau, Beicha und Choren sowie Rettungssanitäter in zwei Fahrzeugen beendet. Was sie bis in die Mitte des Einsatzes hinein nicht wussten: Es handelte sich um eine von langer Hand geplante Übung für den Ernstfall, koordiniert vom Döbelner Wehrleiter Thomas Harnisch.

Übung seit einem Jahr geplant

Der hatte sich schon im vergangenen Jahr mit Stahlbau-Geschäftsführer Andreas Gerth zusammengesetzt, um den Einsatz zu planen. „Nachdem ich die Geschäftsführung übernommen hatte, haben wir die Feuerwehrpläne für die Firma überarbeitet. Darüber bin ich mit Herrn Harnisch ins Gespräch gekommen. Er möchte gern in allen großen Unternehmen der Region Übungen abhalten“, berichtete Gerth der DAZ.

Feuerwehren aus Döbeln, Mochau, Beicha und Choren waren rund eine Stunde lang im Einsatz. Quelle: privat

Das erdachte Szenario gehört zu den schwerwiegenderen in der Brandbekämpfung: Nach dem Notruf an die 112 wegen des Feuers, wurde den eintreffenden Einsatzkräften mitgeteilt, dass zwei Mitarbeiter vermisst werden, die sich nicht auf den Sammelplätzen eingefunden hatten. „Da mussten zwei unserer Mitarbeiter als Verletzte herhalten, die wir versteckt hatten“, sagte Gerth schmunzelnd.

Gutes Gefühl beim Firmenchef

Zugleich konnten die Mitarbeiter das Treffen an den Sammelpunkten üben. Gegen 19 Uhr war die Übung erfolgreich beendet. „Für uns war es auch gut, mal zu testen, ob unsere Wasserversorgung gut funktioniert. Und man hat ein besseres Gefühl, wenn die Feuerwehr bei uns besser Bescheid weiß“, freute sich Gerth.

Von Sebastian Fink

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