Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Döbeln Großweitzschen: Drei Neue für Bethanien
Region Döbeln Großweitzschen: Drei Neue für Bethanien
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:35 13.12.2012
Siegfried Ziegler (l.), Geschäftsführer bei Ediacon und des Fachkrankenhauses Bethanien, wurde von den Mitarbeitern und der Klinikleitung mit einer Andacht in der Martinskirche in den Ruhestand verabschiedet. Quelle: S. Bartsch

Denn der Privatmensch Ziegler hat große Projekte in Afrika vor. Er fördert dort den Bau eines Krankenhauses in der Republik Liberia, am Rand zur Elfenbeinküste.

Siegfried Ziegler geht

Bisher war Siegfried Ziegler Geschäftsführer der Ediacon und des Fachkrankenhauses Bethanien in Hochweitzschen - in den letzten sechs Jahren. Während der Mitarbeiterweihnachtsfeier des Bethanien und der Tageskliniken Döbeln sowie Freiberg wurde er nun feierlich verabschiedet. "Wir sind im letzten Jahr ein ganz schönes Stück weitergekommen, haben gegenseitiges Vertrauen aufgebaut. Ich gehe davon aus, dass dies unter meinem Nachfolger so bleibt", resümierte Ziegler. Er betonte, dass es ihm noch wichtig war, den dritten Bauabschnitt für das Krankenhausgebäude auf den Weg zu bringen und konnte den Eingang des Zuwendungsbescheides jetzt bestätigen: "Der dritte Abschnitt ist bewilligt, der Förderbescheid unterwegs." Der theologische Leiter des Fachkrankenhauses Michael Veihelmann würdigte die Arbeit und das Engagement seines Kollegen und überreichte ihm zum Abschied für dessen Afrika-Projekt eine Spende in Höhe von 500 Euro. Bereits im Mai dieses Jahres hatte die Gesellschafterversammlung der Ediacon auf Empfehlung des Aufsichtsrates Hubertus Jaeger zum neuen kaufmännischen Geschäftsführer gewählt.

Hubertus Jaeger und Dirk Herrmann kommen

Jaeger wird ab Januar 2013 die Nachfolge von Siegfried Ziegler antreten. Er verantwortet bisher die Unternehmensführung der Sophien- und Hufelandklinikum Weimar und der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein. Jaeger wurde 1959 im Eichsfeld geboren und hat umfangreiche Führungserfahrung im Gesundheits- und Sozialsektor. Er engagiere sich bei der Gestaltung und Weiterentwicklung diakonischer Gesundheitsunternehmen und ist unter anderem erster stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Verbandes diakonischer Dienstgeber in Deutschland.

Eine zweite Position, nämlich die des Leiters der Verwaltung und ebenfalls Geschäftsführer bei Ediacon, übernimmt ab 1. Januar 2013 Dirk Herrmann, darüber informierte Michael Veihelmann. Der dritte Neue im Bunde ist Dr. Roland Katzer. Er wird als Oberarzt ebenfalls ab Anfang Januar seinen Dienst antreten und den Bereich Psychosomatik aufbauen, damit das Angebot des Fachkrankenhauses komplettieren, betonte der scheidende Siegfried Ziegler, der er sich nicht nehmen ließ, den neuen Kollegen vorzustellen.

Neuer Oberarzt: Dr. Roland Katzer

Roland Kratzer, Jahrgang 1951, wurde im österreichischen Dornburg (Vorarlberg) geboren. Er absolvierte nach dem Abitur eine Ingenieursausbildung im Bereich Elektronik und entwickelte schon bald ein großes Interesse an Psychotherapie und Psychologie. In dessen Konsequenz er eine Psychotherapieausbildung abschloss und ärztliche Erfahrungen im Gesundheitswesen sammelte. Seit knapp zwei Jahren ist Katzer im sächsischen Chemnitz zu Hause. Er betonte in wenigen Worten, dass er die Gegen ansprechend finde und die Stimmung unter den Kollegen sehr gut sei: "Ich bin gespannt auf Sie und wünsche mir eine gute Zusammenarbeit."

Natasha G. Allner

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die zwei Kredite sind bewilligt und die Zuschüsse von der Sächsischen Aufbaubank sind ebenfalls zugesagt: Für den Bau der Kroptewitzer Gruppenkläranlage ist alles in geordneten Bahnen.

13.12.2012

Mit so einer spitzen Resonanz hätten Tina Dencker und ihre Mitstreiterinnen vom Frauenzentrum-Projekt Future Kids nicht gerechnet: Fast alle der knapp 20 Wunschzettel waren von dem im Rathaus aufgestellten Weihnachtsbaum verschwunden.

13.12.2012

In den Amtsgerichten Döbeln und Hainichen wird kein Weihnachtsfrieden einziehen. Stattdessen sind die 120 Mitarbeiter beider Häuser bis zum Jahresende damit beschäftigt, Umzugskisten zu packen, Namensschilder umzuschrauben und Regal-Inhalte umzustapeln.

13.12.2012