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Döbeln Großweitzschener Kindertipps beim Stromsparen
Region Döbeln Großweitzschener Kindertipps beim Stromsparen
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19:53 30.10.2018
Isabel Naue (r. ) vom Envia-Projekt „Energie erkunden“ zeigt den Großweitzschener Drittklässlern, wie sich aus einer halben Zitrone, Kupfer, Zink und Draht eine Uhr basteln lässt. Quelle: Sven Bartsch
Großweitzschen

Ohne Strom nix los – das wissen auch die Kinder der Grundschule Großweitzschen längst. Doch woher kommt der Strom? Und wie fließt er? Diese Fragen durften die Drittklässler am Dienstagvormittag beim Forscherprojekt „Energie erkunden“ von Stromversorger Envia stellen und sich in verschiedenen Experimenten selbst beantworten.

Darauf hatte sie Referendarin Isabel Teichert im Werkunterricht schon gut vorbereitet. „Sie wussten schon ganz viel, was mit Strom funktioniert. Und in den nächsten Stunden können wir schon selbst einen Stromkreis basteln“, freute sie sich.

Kinder basteln Stromkreis

Für die Drittklässler ist das seit Dienstag nichts Neues mehr. Mit Hilfe von Projektleiterin Isabel Naue und ihren drei Mitstreitern bastelten die Kinder schon ihren ersten eigenen Stromkreis – mit Schalter und Leuchte, um zu sehen, wo der Strom fließt.

Pusten für den Windstrom: Am Baukasten für erneuerbare Energien lernen Kinder, wie Strom aus Wind und Sonne entsteht. Quelle: Sven Bartsch

Auch einen Energiebaukasten für erneuerbare Energien hatte das Envia-Team dabei. Hier wurde kräftig auf kleine Windräder gepustet, um zu demonstrieren, wie Windkraft zu Energie werden kann oder mit Licht auf kleine Solarpanele geleuchtet. Und Isabel Naue baute mit den Kindern auch mehrere Zitronenuhren, wobei sie neben der sauren Frucht als Batterie auch noch die Metalle Kupfer und Zink als optimale Leiter kennenlernten.

Baden im Pool statt duschen

Dazu gab es ein Puzzle zum Thema „Wo kann man Energie sparen?“ Hier zeigten sich die Acht- und Neunjährigen besonders kreativ. „Wenn man baden geht, muss man nicht unbedingt in die Badewanne, sondern kann auch nur duschen gehen“, meinte Lene. Sitznachbar Emil setzte da noch eins drauf: „Wenn man einen Pool hat, kann man statt zu duschen auch einfach dort hineinspringen“, schlug er ganz im Sinne des Warmwassersparens vor.

Weitere Tipps hatten die Kinder schnell gesammelt: Das Licht nur einschalten, wenn es wirklich dunkel ist, Elektrogeräte aus der Steckdose ziehen – übrigens auch Ladekabel für Handys, die in der Steckdose weiter Strom verbrauchen – oder Energiesparlampen mit LED-Licht verwenden, draußen gern auch mit Bewegungsmelder, damit das Licht nur angeht, wenn auch wirklich jemand es benötigt.

Auch Kitas werden besucht

Dass der Stromversorger, der vom Verbrauch seiner Kunden lebt, auch diesen Fragen nachgeht, sei ganz natürlich, meinte Isabel Naue: „Stromsparhinweise sind allgemein wichtig. Da beißt sich die Maus auch nicht in den Schwanz.“

Seit drei Jahren ist die Envia mit solchen Teams an Schulen und Kindertagesstätten unterwegs. Für Kita-Kinder bringen sie ihr Maskottchen Kilowattchen mit und erklären den Kleinen, wo Strom nützlich oder gefährlich sein kann. In den höheren Klassen der Grundschule ist das technische Verständnis schon höher. Dabei kommt es auch auf die Mitarbeit der Einrichtungen an. „Es gibt Schulen, die bereiten die Kinder explizit auf uns vor. Die dritte und vierte Klasse sind dafür prädestiniert“, sagte Isabel Naue.

Interessierte Kitas und Schulen können sich für einen Besuch des Forscherteams über ihre Stadt- oder Gemeindeverwaltung anmelden. Nach Großweitzschen kommt das Projekt schon am kommenden Dienstag wieder – dann zu den Viertklässlern.

Von Sebastian Fink

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