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Gruma Automobile kauft ehemaliges Opel-Autohaus im Gewerbegebiet-Ost

Döbelner Mercedes-Partner wächst Gruma Automobile kauft ehemaliges Opel-Autohaus im Gewerbegebiet-Ost

Die Gruma Automobile GmbH in Döbeln übernimmt die Werkstatt- und Verkaufsräume des ehemaligen Opel Autohauses Seyffarth. Die Automeister Seyffarth & Puschmann GmbH hatte zum 1. Juli den Betrieb eingestellt. Das Gebäude und das zugehörige Grundstück wurden von der benachbarten Gruma Automobile GmbH gekauft.

Frank Weike (l.) von Gruma Mercedes hat große Pläne mit dem einstigen Opel-Autohaus. Ronny Machel und sein Team bleiben mit ihrem Arbeitsbühnenverleih am Standort.
 

Quelle: Sven Bartsch

Döbeln. Gähnende Leere herrscht seit ein paar Wochen im Autohaus Automeister Seyffarth & Puschmann GmbH im Döbelner Gewerbegebiet Ost. Zum 1. Juli stellte das ehemalige Opel Autohaus, das zuletzt noch als freie Werkstatt am Markt war, den Betrieb ein. Die zwölf Mitarbeiter fanden nach der Schließung neue Arbeitsstellen.

Und auch die Perspektive des Autohauses mit dem zugehörigen Gelände ist geklärt. „Wir haben bereits vor drei Jahren auf dem Höhepunkt der Opel-Krise mit dem Nachbarn Verhandlungen aufgenommen und unser Interesse an dem Objekt mitgeteilt“, sagt Frank Weike, Geschäftsführer der Gruma Automobile GmbH. Der autorisierte Mercedes-Benz Partner mit Hauptsitz in Döbeln und Niederlassungen in Oschatz, Torgau, Grimma und Wurzen hat das ehemalige Opel-Autohaus jetzt gekauft. Auch vier der Mitarbeiter wurden übernommen. „Wir sind mit der Gruma in den letzten beiden Jahren um 140 Mitarbeiter auf 285 Beschäftigte angewachsen. Wir haben in Döbeln unsere Verwaltung erweitert und wir haben mit der Henne -Unimog GmbH Deutschlands größte Unimog-Vertretung gekauft und in unsere Verwaltung und Datentechnik integriert. Dadurch sind aber auch unsere produktiven Arbeitsplätze ausgelastet und wir müssen unseren produktiven Bereich aber auch unseren Verkauf vergrößern“, beschreibt Frank Weike, warum die Gruma das Nachbar-Autohaus gekauft hat.

Das Döbelner Gruma-Autohaus ist vor 20 Jahren vorwiegend auf Mercedes-Nutzfahrzeuge ausgelegt worden. Doch gerade im Pkw-Bereich verzeichnete das Unternehmen im letzten Jahrzehnt das größte Wachstum. Doch dafür braucht es weitere Werkstattkapazitäten für Reparaturen und Service.

Zwölf Werkstattarbeitsplätze gewinnt die Gruma nun durch den Kauf hinzu. Auch eine weitere TüV-Abnahme wird eingerichtet. Bis zu 25 Mitarbeiter werden insgesamt demnächst wieder in den Räumen des ehemaligen Autohauses Seyffahrth und Puschmann für die Gruma arbeiten. Zum einen will Frank Weike dafür weitere Monteure einstellen. Zum zweiten beginnen aber ab 1. August auch 21 neue Auszubildenden bei der Gruma, acht davon am Standort in Döbeln. „Wir brauchen den Platz und freuen uns, dass der seit drei Jahren verhandelte Verkauf jetzt vollendet werden konnte“, so der Gruma-Geschäftsführer.

Bis zum Jahresende wird zudem auch Ronny Machel und sein dreiköpfiges Team der Firma DL Lift Arbeitsbühnen als Mieter in dem Autohaus bleiben. „Und auch danach bleiben wir mit unserem Service am Standort Döbeln“, sagt Inhaber Ronny Machel.

Seit sieben Jahren ist sein Arbeitsbühnenverleih DL Lift als Mieter am Standort des Autohauses tätig und vermietet und betreut von Döbeln aus in der Region sowie im Mietverbund Partnerlift auch in ganz Deutschland Arbeitsbühnen, Stapler und Krane. Dafür stehen allein 25 eigene Maschinen in Döbeln-Ost auf dem Hof beziehungsweise sind bei den Kunden in der ganzen Region im Einsatz.

Den Mietvertrag bis Jahresende will auch Gruma-Geschäftsführer Frank Weike mit dem Arbeitsbühnenverleiher erfüllen. Dann wollen beide Seite weitersehen. Zudem hängt die weitere Gestaltung des Außengeländes auch noch vom in Kürze startenden Straßenbau ab. Denn das Landesamt für Straßenbau und Verkehr möchte noch im Sommer mit dem Bau des Autobahnzubringers der B175 zur A14 in Döbeln-Ost starten. Im Bereich zwischen dem Marktkaufkreisel und dem Abzweig nach Zschäschütz sollen die Arbeiten nämlich starten. Hier wird auch ein Streifen des Autohausgrundstückes beansprucht.

Von Thomas Sparrer

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