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Grunau atmet am 2. Oktober auf - endlich Fortschritte an Mochauer Problembrücke

Grunau atmet am 2. Oktober auf - endlich Fortschritte an Mochauer Problembrücke

vor allem für die Grunauer - rückt immer näher. Am 2. Oktober erfolgt die Abnahme von Stützwänden und neuer Straße an der Striegis zwischen Grunau und Etzdorf.

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"Drei Kreuze" wenn hier wieder der Verkehr rollen kann. Die Problembaustelle im Altkreis Döbeln: die Natursteingewölbebrücke in Mochau.

Quelle: Sven Bartsch

Ein wichtiger Tag. "Noch am gleichen Tag soll auch wieder der Verkehr über die Kreisstraße rollen", erklärt Claudia Richter, Fachbereichsleiterin Straßenbau im Landratsamt. Das Hochwasser im Juni 2013 hatte den Uferbereich und die Straße zerstört. Seit dem ist der Abschnitt nach dem Ortsausgang von Grunau voll gesperrt. Die Bewohner des Dorfes verfügten über zwei Jahre lang nur über eine Zufahrt, was viele Umwege mit sich brachte. Das hat nun bald ein Ende.

"Der umfangreiche Bau ist reibungslos abgelaufen. Die Firma Stowasser hat sehr gute Arbeit geleistet. Wir sind zufrieden", sagte gestern Claudia Richter. Auch der Kostenrahmen von 1,65 Millionen Euro werde eingehalten. Die Fachbereichsleiterin: "Vielleicht kommen wir sogar etwas günstiger." Auch wenn ab Freitag in einer Woche ohne großes Zeremoniell wieder freie Fahrt sein soll, ist noch eine offizielle feierliche Freigabe mit Landrat Matthias Damm (CDU) geplant. Der Termin dafür wird noch bekanntgegeben.

Die Anbindung der neu gebauten Piste an die Staatsstraße erfolgt wie gehabt an der Talstraßen-Kreuzung zwischen Etzdorf und Naundorf. Es wird also keine Abbiegespuren geben. Fußgänger haben die Möglichkeit, im Stützwandbereich auf einer flussseitigen Notgehbahn zu laufen, die die Mauerkappe bildet.

Alles andere als reibungslos verläuft bekannterweise der Ersatzneubau der Natursteingewölbebrücke in Mochau. Dort sollten die Arbeiten schon lange abgeschlossen sein. Doch noch zu verlegende Leitungen, Lieferprobleme beim Material und schließlich nicht eingeplante Zusatzarbeiten an den Fundamenten unter den alten Stützwänden führten zu erheblichen Verzögerungen. "Die Stützwände wurden gesichert und neue Fundamente darunter gebaut. "Das war die kosten- und zeitgünstigste Variante", sagt Claudia Richter. Durch rund 40 000 Euro Mehrkosten werde die Maßnahme nun insgesamt etwa 390 000 Euro kosten. "Das Brückenbauwerk ist fast fertig. Jetzt wird der Asphalt aufgezogen", beschreibt Richter den aktuellen Stand. Wie zuletzt angekündigt bleibe es dabei: Anfang November soll alles fertig und die Vollsperrung aufgehoben sein.

Ende des Jahres fertig sein soll der neugebaute Kreisstraßenabschnitt zwischen Limmritz und B 175 und dessen Anbindung an den neuen Kreisverkehr bei Schweta - der ja bereits per Ampelregelung in Richtung Hartha und Döbeln befahrbar ist.

Später als vorgesehen hat erst jetzt der Ausbau des etwa 150 Meter langen Abschnittes der Kreisstraße in Gebersbach zwischen der Bad-Kreuzung und der Spedition Dischinger begonnen. Eigentlich sollte es schon Anfang Juli losgehen. Doch weil wegen einer anderen Maßnahme eine Umleitungsstrecke nicht zur Verfügung stand, startete der Bau laut Richter später. Für Ende Oktober ist das Bauende anvisiert. In den nächsten Tagen soll dann endlich auch die lange angekündigten Sanierung der Littdorfer Bogenbrücke beginnen. Die Arbeiten sind bereits vergeben. Bis Ende Oktober beseitigen die Bauleute dort Flutschäden. Es gibt nur eine halbseitige Sperrung der Kreisstraße.

Aus der Döbelner Allgemeinen Zeitung vom 24.09.2015

Olaf Büchel

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