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Grundplatte für Waldheimer Bauhof-Anbau fertig

Grundplatte für Waldheimer Bauhof-Anbau fertig

Die Arbeiten am Waldheimer Bauhof gehen voran. Die Baufirma hat jetzt die Grundplatte aus Beton gegossen. Wenn dieser ordentlich abgebunden hat, kann der Hochbau starten.

Geplant ist der Anbau schon lange. Er ersetzt einen abgebrannten Holzschuppen. Die Waldheimer Feuerwehr sowie die Wehren aus Richzenhain, Schönberg und Hartha rückten in den frühen Morgenstunden des 26. Mai 2011 zum Brandherd an der Gebersbacher Straße aus. Mehr als 30 Freiwillige Feuerwehrleute waren im Einsatz. Retten konnten die Kameraden nichts mehr, sondern sich nur darauf konzentrieren, dass die Flammen nicht auf die anderen Gebäude übergriffen. Sie mussten die in der Nähe stehenden Häuser, darunter auch ein Einfamilienhaus schützen. Die fast völlig aus Holz bestehende Lagerhalle brannte komplett nieder. Gegen 5.30 Uhr rückten die Wehren damals wieder ab. "Die Flammen habe ich sogar in Schönberg gesehen", erinnerte sich Altbürgermeister Steffen Blech (CDU), als die Stadträte auf ihrer jüngsten Sitzung den Auftrag zum Neubau vergeben haben.

 

Den hat die Waldheimer Firma Hoch- und Ausbaugesellschaft Waldheim bekommen. Zu dem Auftrag gehört auch die Errichtung der Schüttgutboxen. Das kostet knapp 190 000 Euro. Weil sich nur ein Bieter an der Ausschreibung beteiligte, lag die Vergabesumme rund 30 000 Euro über den geplanten Baukosten. Dieses Geld schießt die Stadt nun aus der Rücklage zu.

 

Waldheim hat in den vergangenen Jahren sukzessive in seinen Bauhof investiert. 2013 ließ die Stadt für mehr als 103 000 Euro das Außengelände links von den Büros weiter sanieren. Schon damals war ein Wiederaufbau des Holzschuppens geplant. Seit 2007 steckte die Kommune mit der Genehmigung des Waldheimer Stadtrates mehr als 380 000 Euro in den Bauhof.

 

Für den Brand 2011 war, was damals bereits viele in der Stadt vermuteten, ein Brandstifter verantwortlich. Einen Täter konnte die Polizei damals aber nicht ermitteln.

Dirk Wurzel

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