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Döbeln Grundschule Geringswalde hält an guter Zusammenarbeit mit Harthaer Schulen fest
Region Döbeln Grundschule Geringswalde hält an guter Zusammenarbeit mit Harthaer Schulen fest
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00:18 11.02.2017
Silke Simon ist die neue Schulleiterin an der Geringswalder Diesterwegschule. Sie will die Zusammenarbeit mit den Schulen der Region auch weiterhin fördern. Quelle: Foto: Sven Bartsch
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Geringswalde

In den Vorruhestand verabschiedete sich die langjährige Schulleiterin Martina Eiserman der Geringswalder Diesterwegschule vor einigen Monaten. Ihre Nachfolge trat Silke Simon an. Die 46-jährige Döbelnerin war bis zuletzt als Schulleiterin an der Grundschule Döbeln-Ost tätig. Jetzt leitet sie die Geschicke in der Geringswalder Grundschule. Dort war sie vor vier Jahren schon einmal. Damals verliebte sie sich sofort in das charmante Schulgebäude. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Ende Januar wurde sie auf einer Schulkonferenz von Eltern und Lehrern einstimmig bestimmt. Jetzt muss nur noch die Sächsische Bildungsagentur in Chemnitz zustimmen. Eine Formalie, denn seit August vergangenen Jahres ist sie bereits als Schulleiterin tätig. „Martina Eisermann hat große Fußstapfen hinterlassen“, sagt Silke Simon, die sich auf ihre Zeit in Geringswalde freut. 113 Schüler besuchen derzeit die Geringswalder Grundschule am Lutherplatz. Bis auf die derzeitige vierte Klasse fährt die Schule zweizügig. Für die beiden dritten Klassen stehen die Zeichen aktuell auf Zukunftsplanung.

Am Montagabend fand eine Schulmesse statt, an der sich Eltern einen ersten Überblick verschaffen konnten, in welche Richtung der weiterführende Bildungsweg ihrer Schützlinge gehen könnte. Schulleiterin Silke Simon lud dazu Oberschulen und Gymnasien aus der Umgebung ein. Mit dabei war auch die Harthaer Pestalozzi-Oberschule. Schulleiterin Kerstin Wilde war mit Kollegen vor Ort und stand Eltern Rede und Antwort. „Die Zusammenarbeit mit den Harthaer Schulen hat Tradition und ist über viele Jahre gewachsen“, erklärt Simon. In den einzelnen Klassenzimmern stellten sich die Schulen vor. Auch die Waldheimer Oberschule und das Harthaer Gymnasium waren dabei. „Das ist auch etwas besonderes: Wann hat man schon mal alle Schulen auf einem Haufen?“, so die Schulleiterin weiter. Sie konnte beobachten, wie Eltern das Angebot tatsächlich nutzten und sich die unterschiedlichen Schulen ansahen. Für welche Bildungseinrichtung sich die Familien letztendlich entscheiden, sei von verschiedenen Faktoren abhängig. Beispielsweise spielen die Busverbindungen eine wichtige Rolle. „Nach Hartha fährt direkt ein Bus von Geringswalde. Schüler, die nach Waldheim fahren, müssen zwischendurch umsteigen“, weiß Silke Simon.

Auch künftig will Silke Simon an der guten Zusammenarbeit zwischen der Geringswalder Grundschule und den umliegenden weiterführenden Schulen festhalten. Dazu gehören auch die Besuche der Schulen. Zuletzt waren die Geringswalder Viertklässler in der Harthaer Oberschule zu Besuch (DAZ berichtete), schauten sich dort um und schnupperten in den Unterricht hinein.

Von Stephanie Helm

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