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Döbeln Grundschule hat nasses Problem – Waldheim schafft Abhilfe
Region Döbeln Grundschule hat nasses Problem – Waldheim schafft Abhilfe
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Damit die Waldheimer Grundschule nicht absäuft, muss eine neue Regenwasserleitung her. Quelle: Foto: Sven Bartsch
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Waldheim

Die Sanierungsarbeiten in der Grundschule laufen ordentlich. „Sie gehen gut voran und liegen im Zeitplan“, sagt Waldheims Bürgermeister Steffen Ernst (FDP). Der Kindergarten soll jetzt wieder in seine Räume einziehen. Aber das Bauvorhaben hat ein nasses Problem. Bevor die Arbeiten weitergehen, muss die Grundschule unbedingt an eine neue Regenwasserschleuse angebunden werden. Die Stadt hat die alten Leitungen mit einer Kamera abfahren lassen und den Zustand untersucht. Ergebnis: Die alten Rohre sind total undicht. Aus diesen sickert das Wasser ins Gebäude. Es braucht also völlig neue Leitungen, die das Regenwasser aufnehmen. Das soll rund 27 000 Euro kosten. Die Stadt will dieses Geld aus dem Haushaltsposten für die Straßenbeleuchtung an der Mittweidaer Straße nehmen, da sie dieses Vorhaben erst 2022 realisieren will.

Auf ihrer jüngsten Sitzung beschlossen die Waldheimer Stadträte nun, den Bürgermeister mit der Vergabe des Auftrages für die neue Regenleitung zu beauftragen. Denn die Zeit drängt und bis der nächste Stadtrat oder technische Ausschuss tagt und den Auftrag vergeben könnte, muss die Schleuse wieder dicht sein. In einem weiteren Beschluss stimmten die Stadträte dann dem Plan zu, das Geld für das Vorhaben locker zu machen.

Mit dem Fördergeld aus dem Investitionskraftstärkungsgesetz „Brücken in die Zukunft“ treibt die Stadt Waldheim unter anderem die energetische Sanierung des Nordflügels der Schule voran, wozu auch der Umbau der Heizungsanlage gehört. Heizungs- und Beleuchtungsanlage stehen ebenfalls auf dem Bauprogramm sowie die Trockenlegung und die Verbesserung der Rettungswege. Für eine komplette Sanierung reicht das Fördergeld aber nicht aus. Darum plant die Stadt, den Südflügel der Schule in einem 2. Bauabschnitt ab 2020 in Angriff zu nehmen und dafür andere Fördertöpfe anzuzapfen. Das ist aber noch Zukunftsmusik. Zunächst geht es um die Gesamtkosten für den ersten Bauabschnitt von rund 1,1 Millionen Euro. Aus den beiden Budgets des Bundes und des Freistaates kann die Stadt rund 832 000 Euro Zuschuss bekommen. Vom Bauablauf her wird die Schulsanierung eine Herausforderung. Denn es ist nicht geplant, die Bildungseinrichtung während der Bauarbeiten zu schließen. Bereits die Oberschule hatte die Stadt während des laufenden Schulbetriebes sanieren lassen. Das war vor sieben Jahren.

Von Dirk Wurzel

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