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Döbeln Gymnasium Döbeln: Frühlingsgefühle für den Strukturputz
Region Döbeln Gymnasium Döbeln: Frühlingsgefühle für den Strukturputz
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19:08 15.10.2012
Marcus Kühnel von der Firma Bau Schulze aus Ottendorf arbeitet intensiv an der neuen Außenfassade des Gymnasiums. Doch mit zunehmend kühler Witterung wird die Zeit knapp, die Fassade noch vor Wintereinbruch fertigzustellen. Das Bauamt der Stadt hat deshalb nun einen Plan B verfasst.

Die Baufachleute hoffen so bis Ende November - immer das entsprechende Wetter vorausgesetzt - etwa drei Viertel der Fassade fertigstellen zu können. "Da ab Dezember kaum noch mit dem entsprechenden Wetter gerechnet werden kann, soll der Rest dann bei günstigeren Temperaturen im Frühjahr 2013 beendet werden", informiert Stadtpressesprecher Thomas Mettcher über die Ausweichplanungen der Stadtverwaltung.

Schon zu Beginn der Arbeiten wurde deutlich, dass der gesamte Putz erneuert werden muss und der Aufwand zur Sanierung der Natursteinelemente hoch sein wird. Umfangreiche Vorarbeiten sind notwendig bis der Grundputz erstmal aufgebracht, das Gewebespachteln durchgeführt sowie die Fassade mit Strukturputz und Anstrich versehen werden können.

Zwischen den einzelnen Arbeitsschritten sind entsprechende Stehzeiten einzuhalten. "Dann muss eben auch noch das Wetter mitspielen", so Mettcher. Mögliche Nachtfröste und Tagestemperaturen unter fünf Grad Celsius in den nächsten Wochen könnten die Arbeiten zusätzlich erschweren. Die gesamte Fassade wurde daher in einzelne Abschnitte eingeteilt, in denen die Arbeiten schrittweise durchgeführt werden.

Die Gewerke Dach, Fenster und Sonnenschutz werden dagegen bis Ende Oktober weitgehend fertig sein. Gegenwärtig werden im Kellergeschoss Restarbeiten an den Fenstern durchgeführt.Restflächen am Dach sind noch einzudecken und mit Blechen zu versehen. Einige dieser Arbeiten können erst nach Abbau des Gerüstes erfolgen.

Die Schulleitung selbst nimmt die Verzögerung relativ gelassen, steht doch am Ende eine energetisch modernisierte und schmucke Gebäudehülle, inklusive eines neuen Daches zur Verfügung. Durch das neue Sonnenschutzglas, das an der West- und Ostseite etwa 30 Prozent und an der Südseite sogar rund 50 Prozent der Wärmestrahlung schlucken soll, wird ein angenehmeres Raumklima im gesamten Schulhaus erwartet.

Übrigens soll mit der energetischen Sanierung der Außenhülle des Hauptgebäudes noch längst nicht Schluss sein. 2014 hofft die Stadt für die Innensanierung in ein europäisches Förderprogramm zu kommen, um einen 75-prozentigen Fördersatz zu erhalten.

700 000 Euro der 1,4 Millionen Euro Gesamtkosten für die Sanierung des Gymnasiums kommen aus dem Efre-Programm der Europäischen Union. 144 000 Euro stammen aus Bundesmitteln des Programmes Stadtumbau-Ost sowie 525 000 Euro aus dem Stadthaushalt.

Gefördert wird aber nur die energetische Sanierung der Gebäudehülle, inklusive neugedecktem Schieferdach, Fenster und Sonnenschutz. Die alte Fassade sollte bleiben wie sie ist.

Der Stadtrat legte deshalb 225 000 Euro aus der Rücklage oben drauf, um die Fassade doch gleich mit zu erneuern, wo das Gerüst schon mal steht.

Thomas Sparrer

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