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Döbeln HSG will Außenseiterchance nutzen: Handball: Aufsteiger Böhlen gastiert beim Bezirksliga-Spitzenreiter Neudorf-Döbeln
Region Döbeln HSG will Außenseiterchance nutzen: Handball: Aufsteiger Böhlen gastiert beim Bezirksliga-Spitzenreiter Neudorf-Döbeln
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21:44 19.01.2012
Im Spiel gegen MoGoNo wurden die Handballer der HSG Muldental ihrer Favoritenrolle gerecht. Am Wochenende müssen die Roßwein-Niederstriegiser gegen den Tabellendritten Bornaer HV ran. Um Spitzenreiter VfL Waldheim II auf den Fersen zu bleiben, braucht die HSG erneut einen Sieg. Quelle: Sven Bartsch

Sachsenligist HSG Neudorf-Döbeln (9., 8:18) empfängt den HSV Dresden (6., 15:11). Die Elbestädter sind spielerisch auf jeden Fall eine Nummer größer als die Heimsieben einzuordnen. Doch diese sollte trotzdem versuchen, ihre Außenseiterchance zu nutzen. Gerade in heimischer Umgebung sollte die HSG in der Lage sein, auch den stärkeren Teams der Liga Paroli bieten zu können. Mit einem Erfolg könnte sich die Mannschaft entscheidend in Richtung Mittelfeld bewegen.

Die Männer vom VfL Waldheim (4., 16:10) müssen sich nach der Niederlage in Cunewalde damit anfreunden, dass es nichts mehr mit der Tabellenführung wird - zumindest in dieser Saison. Mit dem ESV Dresden (11., 7:17) ist eine Mannschaft zu Gast, die den Waldheimern nicht all zu große Probleme bereiten dürfte. Doch im Vorbeigehen sind auch die Elbestädter nicht zu bezwingen, dessen sollten sich die Waldheimer bewusst sein.

Bezirksliga-Spitzenreiter HSG Neudorf-Döbeln II (1., 23:3) empfängt den Aufsteiger HV Böhlen (4., 18:8). Auf jeden Fall sind die Neudorf-Döbelner klare Favoriten, was aber die Leistungsstärke des überraschend starken Aufsteigers aus Böhlen nicht schmälern soll. Die Böhlener zeigten bislang eine hervorragende Stabilität und werden versuchen, den Favoriten Paroli zu bieten.

Favorisiert ins Spiel gegen den VfB Eilenburg (8., 8:18) geht auch Bezirksklasse-Spitzenreiter VfL Waldheim II (1., 25:1). Alles andere als ein Sieg der Heimsieben wäre eine gehörige Überraschung. Die Waldheimer werden auf jeden Fall alles daran setzen, ihre gute Ausgangsposition im Kampf um die Meisterschaft nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen.

Im Verfolgerduell trifft die HSG Muldental (2., 21:5) auf den Bornaer HV (3., 19:7). Im Aufeinandertreffen zweier auf Augenhöhe agierenden Mannschaften sollte der Heimvorteil am Ende für die Muldentaler sprechen. Bei einem Sieg der Bornaer hingegen wäre am Ende der VfL Waldheim der lachende Dritte. Die Männer vom SV Leisnig 90 (4., 17:9) reisen zum Schlusslicht MoGoNo Leipzig (12., 1:25) und sollten keine größeren Probleme haben, ihr Punktekonto weiter aufzubessern. Die Spielstärke spricht eine eindeutige Sprache zu Gunsten der Bergstädter.

SV Leisnig ist gegen Germania Zwenkau motiviert

Fast optimal läuft es momentan bei den Damen der HSG Neudorf-Döbeln (3., 17:9). Nach dem Sieg gegen Spitzenreiter Markranstädt musste die HSG zwar in Görlitz eine knappe Pleite hinnehmen, was aber gegen den Tabellenzweiten keine Schande ist. Im Spiel gegen TU Dresden (6., 14:10) sollte es aber wieder für einen Sieg reichen, vorausgesetzt, die Mannschaft spielt mit der selben Einsatzbereitschaft wie in den letzten beiden Begegnungen.

Schwieriger hingegen scheint die Aufgabe für die Verbandsliga-Frauen vom VfL Waldheim (8., 9:17). Gegen den Tabellenvierten HV Chemnitz II (4., 18:8) benötigt die Mannschaft schon eine Top-Leistung, um am Ende nicht mit leeren Händen dazustehen. An Motivation dürfte es den Waldheimerinnen nicht fehlen, zumal die Mannschaft einen sicheren Mittelfeldplatz anstrebt.

Mit ihrem ersten Saisonsieg am vergangenen Wochenende konnten die Damen des SV Leisnig (11., 2:24) die rote Laterne abgeben. Somit wird die Mannschaft auch motiviert in Zwenkau (5., 16:10) zu Werke gehen. Vielleicht können die Bergstädterinnen noch so etwas wie die zweite Luft bekommen. Im Kampf gegen den drohenden Abstieg wäre auf jeden Fall jeder Punkt willkommen, auch einer von den favorisierten Zwenkauerinnen.

Die zweite Vertretung der HSG Neudorf-Döbeln (9., 11:15) empfängt den SC Markranstädt II (3., 17:7). Betrachtet man den bisherigen Saisonverlauf, so müssten die Neudorf-Döbelnerinnen schon eine Schippe drauflegen, um den spielstarken Gästen Paroli bieten zu können. Bei den gegenwärtigen Leistungen scheint es wohl eher ein Gäste-Sieg zu werden.

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