Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Döbeln Handball-Bezirksliga B-Jugend weiblich: Neudorf/Muldental schlägt Glauchau
Region Döbeln Handball-Bezirksliga B-Jugend weiblich: Neudorf/Muldental schlägt Glauchau
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:40 08.02.2012

[gallery:600-20629107P-1]

Eine klare Ansage an die Mannschaft gab es vor dem Spiel gegen Glauchau. Mit einem klaren Erfolg wollte das Team etwas für das Torverhältnis tun, das am Ende über die Vergabe der Plätze mit entscheiden könnte. Zudem wollte die NSG an die kompakte Leistung gegen den TSV Penig anknüpfen.

Die Einspielphase ließ aber erste Unsicherheiten erkennen. Diese spiegelten sich in der Anfangsphase wieder. Glauchau setzte das erste Achtungszeichen. Die NSG übernahm das Heft des Handels und bestimmte den Auftakt. Doch an der Freiwurflinie war der Angriffsdruck vorbei. Zehn Minuten brauchte der Gastgeber, um ins Spiel zu kommen. Vom flüssigen Kombinationsspiel war nicht viel zu sehen. Ab der elften Spielminute konnte die NSG sich spielerisch stärker einbringen (4:2). Wieder funktionierte der Abwehrriegel. Glauchau fand kaum ein Mittel gegen die 5:1-Deckung. Die Folge war eine Auszeit seitens der Gäste (7:3/16.). Der Gastgeber wurde zu mehr Konzentration bei den Abschlusshandlungen ermahnt und auch im Spiel nach vorn gab es in punkto Schnelligkeit und Präzision Reserven. Diese Auszeit nutzte der Heimsieben mehr. Sie gewann an Spielsicherheit. Das Kombinationsspiel lief besser. Auch über die Außenpositionen wurde nun druckvoller gespielt. Manko war erneut die Chancenverwertung. Trotzdem erzielte die NSG in den noch zu spielenden neun Minuten bis zur Halbzeitsirene acht Treffer und ließ nur noch einen der Gäste zu. Mit 15:4 wurden die Seiten gewechselt.

NSG-Mädels nutzen Schnelligkeit und athletische Vorteile

Die fehlende Effektivität wurde in der ersten Analyse angesprochen. 16 Ballverluste standen 15 Treffern gegenüber. Dieses Verhältnis stellte nicht zufrieden. Mit Schwung begann der Gastgeber die zweite Halbzeit. Drei Tore in knapp drei Minuten schienen die Westsachsen zu beeindrucken. Sie versuchten, ihre Angriffe lange auszuspielen, ohne die entsprechende Torgefahr auszustrahlen. Die NSG stellte auf eine offensive 4:2-Deckung um, um das Aufbauspiel frühzeitig zu stören.  Der HSV Glauchau fand in der 33. Minute nochmals den Weg zum Tor (20:5). Der fünfte Treffer der Westsachsen war das letzte Tor der Gäste an diesem Spieltag. Der NSG-Trainer stellte nun auf eine 3:3-Deckung um. Die komplette Rückraumachse der Gäste wurde offensiv gedeckt. Damit brach das Aufbauspiel des HSV zusammen. Fortan nutzten die Neudorf/Muldentalerinnen ihre Schnelligkeit im Angriffsspiel. Am Ende spürte man auch die athletischen Vorteile der Gastgeberinnen. Nun gilt es, in den folgenden drei Wochen Kräfte sammeln für das Spiel gegen den Tabellenzweiten Marienberg. In der Begegnung trifft der beste Angriff (Marienberg 27,6 Tore/Spiel) auf die bisher beste Abwehr der Bezirksliga (NSG 10,3 Gegentreffer pro Spiel). Wie stark der Meisterschaftsfavorit Marienberg ist, zeigte das Hinspiel in Döbeln (26:26). Trotzdem sollte das NSG-Team mit Selbstbewusstsein ins Erzgebirge reisen, um den Meisterschaftsausgang möglichst offen zu gestalten.

NSG Neudorf/Muldental: Dutscho, Eichler (2), Trinitz, Faulhaber (2), Ullmann (1), Hampel (1), Wilschke, Raasch (6), Tix, Kirchhof (1), Eisold (13), Burkhardt (5/4).

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

"Der Zug ist für Waldheim noch lange nicht abgefahren", teilte Bürgermeister Steffen Blech (CDU) im Pressegespräch mit. Mit dieser Aussage bezog er noch einmal Stellung zu möglichen freiwilligen Gemeindefusionen mit den Nachbarkommunen von Kriebstein oder Ziegra-Knobelsdorf.

08.02.2012

Ein Gutschein soll Kinder zum Sport in einem Verein ihrer Wahl animieren. Neu ist die Aktion des sächsischen Sportbundes mit dem Slogan "Komm! In den Sportverein" nicht.

08.02.2012

Döbeln (T.S.). Grundstücksbesitzer im Sanierungsgebiet Innenstadt sollten das Angebot der Stadt zur vorzeitigen Ablösung von Ausgleichsbeträgen annehmen und dazu Verträge aushandeln.

08.02.2012
Anzeige