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Handball: Mit dem Rücken zur Wand

Handball: Mit dem Rücken zur Wand

Ziemlich ernst ist die Lage für nahezu alle Mannschaften der HSG Neudorf-Döbeln inzwischen. Weder die erste noch die zweite Herren-Vertretung scheint in dieser Saison auf einen grünen Zweig zu kommen.

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Im Gegensatz zur vergangenen Saison läuft es jetzt recht rund für die Leisniger Bezirksliga-Handballerinnen (hier in Schwarz). Morgen empfangen die Tabellendritten die Reserve des SHV Oschatz und können sich durchaus als Favorit bezeichnen.

Region Döbeln . Für die Sachsenliga-Männer der HSG Neudorf-Döbeln (11./2:14) wird die Luft merklich dünner. Im Spiel gegen den SV Görlitz (4./10:6) braucht die Mannschaft unbedingt Punkte, um nicht gänzlich den Anschluss zum Mittelfeld zu verlieren. Doch die Görlitzer sind eine sehr spielstarke Mannschaft und ihr vierter Tabellenplatz spricht eine eindeutige Sprache. So dringend wie die HSG-Sieben die Punkte auch brauchen würde, die Mannschaft müsste förmlich über sich hinaus wachsen, um am Ende nicht mit leeren Händen dazustehen.

Auf Verbandsligist VfL Waldheim (4./12:4) hingegen wartet beim Aufeinandertreffen mit seinem Tabellennachbarn HSV Dresden II (3./12:4) eine Begegnung auf Augenhöhe. Der Heimvorteil spricht für die Zschopau-städter, doch die Dresdner sind ein kompaktes Team, welches sich nicht so leicht umwerfen lässt. Die Tagesform wird am Ende entscheidend sein.

Mit der HSG Muldental (8./4:8) und Concordia Delitzsch (9./4:8) treffen zwei in der Bezirksliga zwei gleichstarke Mannschaften aufeinander. Die Muldentaler werden versuchen, durch ihren Heimvorteil dem Gegner Paroli zu bieten. Delitzsch scheint nicht unverwundbar zu sein, in vergangenen Jahren spielte die Mannschaft eine wesentlich dominantere Rolle in der Bezirksliga. Ein Sieg der Muldentaler wäre keine große Überraschung. Die Männer des VfL Waldheim II (2./12:2) sind als Aufsteiger überraschend stark in die Saison gestartet. Auch vor der HSG Rückmarsdorf (6./6:6) sollte den Waldheimern nicht bange sein. Beim momentanen Auftreten der Waldheimer ist mit einem Erfolg zu rechnen.

Für die Reserve der HSG Neudorf-Döbeln (12./0:12) hingegen lief es bislang außerordentlich schlecht. Die Mannschaft konnte den Abgang der Leistungsträger überhaupt nicht verkraften und befindet sich in akuter Abstiegsnot. Vielleicht gelingt es ja gegen den USC Leipzig (5./6:6), die ersten Punkte einzufahren. Doch die erfahrenen Leipziger werden sich kaum von der jungen HSG-Mannschaft überraschen lassen.

Im Bezirksklasse-Kellerduell empfängt der SV Leisnig (9./2:8) den SV Regis-Breitingen (10./2:8). In der Vorsaison konnten die Bergstädter lange im vorderen Tabellendrittel mitmischen. Daran möchte die Mannschaft gern anknüpfen. Potenzial hat die Mannschaft, doch bisher gelang es kaum, dieses hundertprozentig auszuschöpfen. Man kann nur hoffen, dass gegen den SV Regis-Breitingen mit einem souveränen Erfolg der Befreiungsschlag gelingt.

Klarer Favorit sind die Männer der HSG Neudorf-Döbeln IV (2./6:0) im Kreisliga-Duelle gegen den VfB Torgau II (6./0:4). Die Heimsieben konnte recht ordentlich in die neue Saison starten und wird sich demzufolge kaum vom Tabellenletzten überraschen lassen.

Bei den Frauen ist in der Sachsenliga der überraschend starke Aufsteiger SV Schneeberg (6./8:8) der HSG Neudorf-Döbeln (5./8:8) zu Gast. Eigentlich sollten die Gastgeberinnen in dieser Partie mit einer leichten Favoritenrolle leben können, doch die Schneebergerinnen spielten bislang eine ganz ordentliche Saison und werden sich nicht kampflos geschlagen geben.

Die Verbandsliga-Damen des VfL Waldheim (6./8:8) empfangen den Tabellenführer HV Chemnitz II (1./14:2). Natürlich spricht einiges für die Gäste, die bislang eine hervorragende Saison spielten. Doch die Waldheimerinnen stehen mit dem Rücken zur Wand und haben nichts zu verlieren. Vielleicht gelingt es ja mit einer couragierten Leistung dem Tabellenführer einen oder gar beide Punkte abzunehmen.

Die Bezirksliga-Damen des SV Leisnig (3./8:4) empfangen die Reserve des SHV Oschatz (6./6:6) und sind in dieser Begegnung durchaus als favorisiertes Team anzusehen. Bislang spielen die Leisnigerinnen eine außerordentlich gute Saison und wenn es der Mannschaft gelingt, diesen Schwung mitzunehmen, braucht ihnen vor den Oschatzerinnen nicht bange zu sein.

Noch ohne Punktgewinn sind die Damen der HSG Neudorf-Döbeln II (12./ 0:10). Mit der LSG Löbnitz (8./5:7) trifft eine kampfstarke, aber nicht unschlagbare Mannschaft auf die Döbelnerinnen. Wenn es der Heimsieben gelingt, ihr gesamtes Leistungspotenzial in die Waagschale zu werfen, ist vielleicht der erste Sieg möglich.

Die Bezirksklasse-Frauen der HSG Muldental (5./4:6) empfangen den unmittelbaren Verfolger MoGoNo Leipzig (6./4:6). Die Muldentalerinnen gelten als sehr heimstark und sind sozusagen Favorit für diese Begegnung. Man sollte zwar die Gäste-Sieben nicht unterschätzen, doch alles andere als ein Sieg der HSG-Sieben wäre eine kleine Überraschung.

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