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Döbeln Hartha: Fit für die Umleitung
Region Döbeln Hartha: Fit für die Umleitung
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22:18 12.11.2012
Die schlimmsten Stellen im Fahrbahnbelag der Weststraße wurden in der vergangenen Woche abgefräst und ausgebessert. Die Straße wird im nächsten Jahr als Umleitungsstrecke ausgewiesen. Quelle: W. Sens

"Es wird nicht die komplette Straße ausgebaut", erklärt Harthas Bürgermeister Gerald Herbst (CDU). Lediglich die richtig schlechten Stellen bekommen eine Frischzellenkur. Die Fahrbahn wird quasi fit gemacht, um nicht vollends durch den zunehmenden Verkehr zu zerbröseln. "Wir wissen sicher, dass die Weststraße eine unserer schechtesten Straßen ist", räumt Herbst ein. Und während der Umleitungszeit im kommenden Jahr wird die Straße auch nicht besser werden. Harthas Einwohner müssen jetzt aber keine Angst haben, dass der Schwerlastverkehr während des Ausbaus der B175 plötzlich mitten durch die Stadt rollt. "Die Umleitungsstrecke über die Weststraße soll nur den sogenannten Leichtverkehr aufnehmen. Auf keinen Fall sollen dort die Lastwagen drüber rollen", so Herbst auf Nachfrage der Döbelner Allgemeinen Zeitung. Aber in Zeiten der modernen Navigationsgeräte sei es nicht ausgeschlossen, dass sich mal der ein oder andere Lastwagenfahrer mit seinem dicken Brummi durch die Stadt verirrt. "Der Schwerlastverkehr soll aber während der Bauzeit über Leisnig nach Döbeln umgeleitet werden", sagte Herbst. Das stehe fest. Das sei mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr abgesprochen. Wenn der Ausbau der B175 abgeschlossen ist, werde die Verwaltung mit Vertretern der Landesbehörde die Umleitungsstrecke in Augenschein nehmen und die Schäden begutachten

Was allerdings noch nicht an die Stadt übermittelt wurde, sei der Baubeginn. Die Kommune habe sich so lange geduldet, da komme es auf ein paar Monate mehr oder weniger auch nicht an, meint Herbst. Er nimmt es langsam mit Humor. Seit mehreren Jahren stellt die Kommune die Gelder für den Ausbau der Fußwege und der Straßenbeleuchtung immer wieder aufs neue im Haushaltsplan ein. "Dann machen wir das nächstes Jahr auch wieder so", so Herbst. Die neue Fahrbahn der B175 wird vom Landesamt selbst in Auftrag gegeben. Die Gelder dafür stellt der Bund zur Verfügung.

Eine komplette Sanierung des Abschnittes der B175 der durch Hartha führt, wie jetzt vorgesehen, scheiterte immer wieder an den fehlenden Zuschüssen. Die stellt der Bund für nächstes Jahr in Aussicht. Und weil der stadteigene Neubau der Straßenbeleuchtung und der Gehwege laut bestehender Straßenbaubeitragssatzung umlagepflichtig ist, sollen die Anwohner möglichst umfassend einbezogen werden.

Eine erste Einwohnerversammlung wurde bereits einberufen. Dort standen Mitarbeiter der Verwaltung Rede und Antwort. Allerdings konnte dort noch nicht genau gesagt werden, wie viel jeder einzelne Grundstückseigentümer an die Verwaltung überweisen muss. Zum jetzigen Zeitpunkt sei noch keine Schlussrechnung gestellt. Erst danach stehe fest, welche Beträge fällig werden. "Die Beträge werden aber im verträglichen Rahmen bleiben. Wir suchen immer nach sozialverträglichen Lösungen", sagte Herbst bereits im Vorfeld der Verhandlungen. Heiko Stets

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