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Döbeln Hartha: Neues Wohngebiet auf altem Bahnhofsareal
Region Döbeln Hartha: Neues Wohngebiet auf altem Bahnhofsareal
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18:00 02.11.2016
Aus dem alten Bahnhofsgelände in Hartha soll schon bald ein neuer Eigenheimstandort werden. Quelle: DAZ-Archiv
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Hartha

In Hartha gibt es kaum noch Fläche, um sich darauf sein eigenes Heim zu schaffen. Um der Nachfrage nach Eigenheimstandorten trotzdem gerecht werden zu können, beabsichtigt die Stadt, auf der Fläche des ehemaligen Bahnhofes ein Wohngebiet zu entwickeln. 20 000 Quadratmeter stehen dort zur Verfügung. „Wir haben uns das Gelände vor Ort angeschaut und wollen es gern entwickeln“, erklärte Bauamtsleiter Ronald Fischer in der jüngsten Sitzung des Stadtrates. Bislang ist die Fläche rund um den Bahnhof unbebaut. Die Stadträte stimmten der Aufstellung des Bebauungsplanes „Wohnen am alten Bahnhof“ zu. Wenn der steht, wird auch dieser Plan den Räten vorgelegt, damit die wiederum darüber entscheiden können. Die Stadt Hartha möchte das Vorhaben gern in einem vereinfachten und beschleunigten Verfahren umsetzen, um die Innenbereichsentwicklung weiter voranzutreiben.

Wie weiter mit dem Bahnhofsgebäude?

Wie groß die einzelnen Grundstücke in dem zu planenden Areal einmal sein werden, ist noch nicht bekannt. Auch die Gebietserschließung ergibt sich erst dann, wenn ein Bebauungsplan vorliegt. Das letzte Wort haben dabei immer die Ratsmitglieder, die die Pläne in den jeweiligen Sitzungen vorgelegt bekommen. So ist es möglich, hier und da noch Verbesserungsvorschläge oder Einwände einzubringen. Was mit dem Bahnhofsgelände passiert, ist noch unklar.

Im besten Fall findet sich ein Investor für das Areal. Der könnte das Gelände mit oder ohne Bahnhofsgebäude erwerben. Bis jetzt ist es in dem Besitz der Stadt. Bevor die eine Entscheidung bezüglich des Gebäudes trifft, soll aber erst einmal auf einen Investor gewartet werden. Möglicherweise erübrigt sich dann die Frage danach. Dass die Nachfrage nach Eigenheimstandorten steigt, zeigt auch die Auslastung der Standorte „Hinter den Hecken“, „An der Henne“ und „Wohnpark Leipziger Straße/Wiesenstraße“.

Von Stephanie Helm

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