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Döbeln Hartha: Sind Buntmetalldiebe auch die Einbrecher
Region Döbeln Hartha: Sind Buntmetalldiebe auch die Einbrecher
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00:38 04.02.2012
Hartha

Im Sommer 2011 entwendeten die Diebe im großen Stil Metalle von Bahnstrecken der Deutschen Bahn AG. Und verkauften das Material anschließend an Schrotthändler aus der Region Döbeln weiter. Am Dienstag konnten die Täter in Wohnungen in Hartha und in Waldheim endlich dingfest gemacht werden. Der DAZ liegen Information vor, nach denen es sich bei den vier festgenommenen Männern auch um die Verantwortlichen der Einbruchsserie in der Stadt handeln könnte.

"Wir arbeiten eng mit der Bundespolizei zusammen", erklärte Ilka Peter, Pressesprecherin der Polizeidirektion Westsachsen. Sieht die Polizei Parallelen zwischen den Buntmetalldiebstählen und den Wohnungseinbrüchen? "Wir lassen uns nicht in die Karten gucken", sagte Peter. "Die Ermittlungen dauern an." Näheres werde zu gegebener Zeit bekannt gegeben. Auch André Leistner, der Pressesprecher der Bundespolizei Chemnitz, verantwortlich für die Ermittlungen im Zuge des Buntmetalldiebstahls, äußerte sich zu einem möglichen Zusammenhang nicht.

Über die Buntmetalldiebe bekannt ist bisher, dass sie allein 2011 bei zwei Schrotthändlern 4,7 Tonnen Kupfer im Wert von über 17 000 Euro abgaben. Bei den Männern soll es sich um einschlägige Kriminelle handeln, denen eine Vielzahl von Delikten aus dem Eigentums- und Betäubungsmittelbereich zugeordnet wird.

Die Ermittlungen werden zeigen, ob vielleicht auch die Harthaer Einbruchsserie gleich mit aufgeklärt werden kann: Seit Silvester hatte es im Januar insgesamt sechs Einbrüche in Ein-Familien-Häuser in Hartha gegeben. Dabei hatten die Täter meist relativ schnell zu entwendende Wertgegenstände wie Laptops, Handys oder Schmuck geklaut. Zuletzt waren die Langfinger Ende Januar in die Räume einer Harthaer Firma in der Dresdner Straße eingebrochen. Wobei unter anderem zwei Kettensägen sowie eine Bohrmaschine geklaut worden waren.

Die Kriminalität in Hartha war auch Thema der jüngsten Stadtratssitzung. "Ich hoffe, dass der Zugriff der Beamten ein guter Schritt war, die Ordnung und Sicherheit der Stadt wiederherzustellen", erklärte Bürgermeister Gerald Herbst. Katharina Schultz

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