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Hartha, Waldheim und Leisnig wollen bei Ausbildungsmesse zusammenarbeiten

Messe für die Sachsenkreuz-Schulen Hartha, Waldheim und Leisnig wollen bei Ausbildungsmesse zusammenarbeiten

Die Oberschulen Waldheim, Hartha und Leisnig wollen künftig eine gemeinsame Ausbildungsmesse veranstalten. Am Sonnabend lud Leisnig wieder zur eigenen Messe ein – vielleicht zum letzten Mal. Zugleich war Anmeldestart der fünften Klassen in den Schulen des Altkreises Döbeln.

Weckte viel Interesse an der Döbelner Körnerplatz-Schule: die AG Modellbau.
 

Quelle: Sven Bartsch

Region Döbeln.  Strahlende Gesichter allenthalben bei Lehrern, Schülern und Eltern am Sonnabend im Altkreis Döbeln: An den vier Oberschulen und zwei Gymnasien der Region war Tag der offenen Tür verbunden mit dem Start der Anmeldungswoche für die fünften Klassen.

Mächtig was los war schon Punkt 9 Uhr an der Peter-Apian-Oberschule in Leisnig, die den Anmelde-Sonnabend traditionell für ihre Ausbildungsmesse nutzt. Zur neunten Messe kamen diesmal 31 Unternehmen, darunter die Polizei, der AEL Apparatebau und zum ersten Mal das Chemieunternehmen Ferro. „Wir hatten auch schon mal 40 Unternehmen, aber es gab in Hartha die neue Ausbildungsmesse erst im Januar“, sagte Schulleiterin Kristin Dorias-Thomas. Das ist auch der Grund, warum die neunte Messe in Leisnig die letzte gewesen sein könnte. Stattdessen ist eine Zusammenarbeit mit den beiden Oberschulen in Hartha und Waldheim angedacht, die mit der angesprochenen Messe in der Hartharena im Januar bereits eine erfolgreiche Verbindung eingegangen sind. „Die Sinnhaftigkeit für die Unternehmen ist bei einer Zusammenarbeit gegeben, weshalb wir auch auf die Schulleitungen in Waldheim und Hartha zugegangen sind“, sagte Dorias Thomas. Nach dem Trubel der Messe soll es weitere Gespräche geben.

Sehr offen dafür zeigte sich Harthas Schulleiterin Kerstin Wilde am Sonnabend an der Pestalozzi-Oberschule. „Es ist unser großer Wunsch, zu sagen, wir machen eine gemeinsame Messe an einem Standort“, erklärte sie und hatte dabei die Bedürfnisse von Schülern und Unternehmen im Blick. „Wir dürfen die Schüler nicht überfordern. Und die Vertreter der Firmen sind permanent unterwegs“, sagte Wilde. Was den Standort der Messe angeht, könne sie sich sowohl einen Wechsel als auch die Hartharena als dauerhaften Schauplatz vorstellen.

Was die Anmeldezahlen angeht, zeigte sich Wilde nach dem schmerzhaften Vorjahr, als nur zwei Schüler fehlten, um zwei neue fünfte Klasse zu bilden, äußerst zuversichtlich. „Ich gehe davon aus, dass wir in den fünften Klassen zweizügig werden.“ Dabei helfen sollen die Kinder aus Geringswalde, die traditionell ins nahe gelegene Hartha wechseln. Bürgermeister Thomas Arnold machte sich selbst ein Bild beim Tag der offenen Tür und zeigte sich begeistert. „Ich bin froh, dass der Oberschule durch eine tatkräftige Leiterin nachhaltig Leben eingehaucht wurde. Das Unkomplizierte hier gefällt mir. Es wird sich aufs Wesentliche konzentriert und das macht die Schule auch für Geringswalde attraktiver“, sagte Arnold.

Sogar auf drei Züge in den neuen fünften Klassen hofft Schulleiter Jürgen Köber von der Oberschule Waldheim. „Das ist unkomplizierter. Letztes Jahr sind wir mit zwei Zügen gestartet und nach den Herbstferien musste ich eine dritte Klasse aufmachen“, sagte Köber am Rande eines ebenfalls äußerst belebten Vormittags. Bei drei kleineren Klassen lassen sich neue Schüler einfacher integrieren, als eine ganz neue in den Unterrichtsplan aufnehmen zu müssen.

Einer gemeinsamen Ausbildungsmesse mit Leisnig gegenüber, war auch Köber sehr aufgeschlossen. „Zusammen mit Hartha hatten wir dieses Jahr schon 850 Besucher. Mit Leisnig kämen wir auf über 1000“, sagte Köber. Er sprach sich zudem klar für die Hartharena als künftigen Standort aus. Sie liege geografisch in der Mitte und sei ideal für eine Messe dieser Größe.

An der Roßweiner Geschwister-Scholl-Oberschule freute sich Schulleiter Thomas Winter über die vielen Anmeldungen für die fünften Klassen und über den ersten Tag der offenen Tür in der sanierten Oberschule. „Es ist ein gutes Gefühl, wenn man die Eltern hier hat und weiß, die Schule ist saniert“, sagte Winter gut gelaunt. Zumal vor der Tür die neue Turnhalle der Fertigstellung entgegen strebt.

Vorwärts geht es auch am Martin-Luther-Gymnasium Hartha. Auch hier war Anmeldestart und Kunstlehrerin Ulrike Hansch freute sich, Eltern und Kindern die vielen neuen White Boards – elektronische Schultafeln – zu zeigen, die den Unterricht vielfach erleichtern. Bis zu 100 neue Schüler werden in den fünften Klassen erwartet. An zwei Terminals in der Schule und der Hartharena wurden Eltern empfangen und auf die Reise durchs Haus geschickt. Und auch für ältere Schüler war der Tag spannend, denn Absolventen berichteten über ihren weiteren Weg nach dem Abitur und die Studienmöglichkeiten.

Ähnlich belebt war es am Döbelner Lessing-Gymnasium. Hier ließ es sich Schulleiter Michael Höhme nicht nehmen, Besuchergruppen persönlich durch das sanierte Haus zu führen und auf die Besonderheiten des gymnasialen Unterrichts im Vergleich zur Grundschule hinzuweisen. Viele Eltern machten sich mit dem Programmheft in der Hand aber auch selbst auf den Weg, das Schulhaus zu ergründen.

Von Sebastian Fink

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