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Döbeln Hartha: Zeit für zweiten Wahlgang wird knapp
Region Döbeln Hartha: Zeit für zweiten Wahlgang wird knapp
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00:35 14.06.2015
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Davon geht das amtierende Stadtoberhaupt Gerald Herbst aus. "Wahrscheinlich können wir frühestens Montag die Vorbereitung der Briefwahl starten", sagt Herbst.

Selbst wenn die Betreffenden sich heute zurückmelden, müssen die Briefwahlunterlagen gedruckt und versandfertig gemacht werden, sowohl in Hartha als auch in Leisnig. So wie Uwe Dietrich vom Leisniger Wahlvorstand bereits auf die enge Zeitspanne hinwies, sieht der Harthaer Bürgermeister den Umstand kritisch. An der Wahl des Harthaer Stadtoberhauptes beteiligen sich beispielsweise in der Schweiz wohnende Wahlberechtigte. Herbst: "Wir können die Briefwahlunterlagen dort hin versenden. Doch bis die Wähler sie zurück gesendet haben, könnte der Nachwahltermin verstrichen sein." Warum im Landkreis Mittelsachsen der für Sachsen geltende Nachwahltermin 28. Juni um eine Woche vorverlegt wurde, kann Herbst nicht sagen. Die Nachfrage der DAZ, ob die Umverlegung am Termin des 30. Bergstadtfestes in Freiberg liegt, konnte das Landratsamt Mittelsachsen nicht beantworten. Fakt ist: Das Bergstadtfest steigt am Wochenende 27./28. Juni. Es war die Stadtverwaltung Freiberg, die um die Terminvorverlegung auf den 21. Juni bat.

Aus dem Landratsamt verlautet dazu: Über die Wahltermine des Landrates entschied der Kreistag am 15. Oktober in öffentlicher Sitzung. Im Vorfeld wandte sich die Stadt Freiberg an den Landrat mit einer entsprechenden Bitte um eine Verschiebung des Wahltermins. Dies war auch Gegenstand der Vorlage im Kreistag. Hierzu gab es im Vorfeld eine Abstimmung mit den Kommunen über die Terminkette. Ein entsprechender Beschluss zur Bestimmung des Wahltages und die Nachwahl für die Ober-/Bürgermeisterwahlen wurde in den jeweiligen Gremien gefasst." Auch in Freiberg müssen die Wähler ein zweites Mal an die Urne. Im ersten Wahlgang erreichte von fünf Kandidaten keiner die absolute Mehrheit.

Gewöhnlich liegt vor einem zweiten Wahlgang das Augenmerk auf jenen Kandidaten, die beim ersten Wahlgang das niedrigste Wahlergebnis erzielten. Treten sie nicht wieder an, mischen sich unter Umständen die Kräfteverhältnisse neu. Für Leisnig signalisierte Karsten Müller - 7,8 Prozent beim ersten Wahlgang - im zweiten Wahlgang wieder anzutreten. CDU-Kandidat Christian Zimmermann aus Hartha informierte gegenüber der DAZ, es werde innerhalb des Stadtverbandes entschieden, ob er wieder antreten wird. Mit 19,7 Prozent hatte er von den drei Harthaer Kandidaten das schlechteste Ergebnis. © Kommentar

Robak, Steffi

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"Ich habe mich sehr gefreut, dass das Konzert mit der Band C-Brass zur Festeröffnung bei den Fröndenbergern gut ankam", sagt Herbst. Er hatte mit seinen Amtsbruder Friedrich-Wilhelm Rebbe das Brunnenfest eröffnet und dann mit den Gästen das Konzert in der Harthaer Stadtkirche genossen.

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