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Döbeln Hartha: Zu wenig Geld für große Schulsanierung
Region Döbeln Hartha: Zu wenig Geld für große Schulsanierung
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00:37 15.08.2015
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Dabei reichen die Arbeiten weit über die allgemeine Tapetenkosmetik hinaus. Fußböden, Wände und Elektrik werden erneuert. Die Bereiche ums Waschbecken gekommen neue Fliesen. Zuguterletzt gibt es noch Schallschutzdecken.

Insgesamt lässt sich das die Stadt 12 000 Euro kosten. Wie Ronald Fischer vom städtischen Bauamt informiert, kann sich die Kommune eine Schulsanierung auf einen Ritt, wie zum Beispiel in Waldheim, gar nicht leisten. "Seit etwa fünf Jahren, je nachdem, wie der Stadtrat die Mittel bewilligt, erneuern wir deshalb Zimmer um Zimmer."

Auf diese Weise hätten die Unterrichtsräume in der Oberschule des historischen Baus bereits einen passablen Sanierungsstand. Es bleiben dann nur noch zwei sanierungsbedürftige Zimmer übrig. "Den größeren Nachholbedarf sehe ich hingegen in der Grundschule. Der Unterricht könne jedoch überall ordentlich durchgeführt werden."

Insgesamt, so Fischer weiter, bestehe im Inneren des Schulgebäudes für die gesamte Bausubstanz einschließlich der Zimmer ein Sanierungsrückstau etwa in Höhe von 600 000 bis 700 000 Euro. Noch viel größer sind nach seinen Worten die Probleme mit der Außenhülle des Hauses, in dem sowohl die Grund- als auch die Oberschüler lernen.

"Die Außenhülle zu sanieren, wird die Stadt perspektivisch noch einmal viel Mühe kosten", schätz der Bauamtsleiter ein. Sorgen bereiten derzeit das Eingangsportal links, sämtliche Sandsteinplatten, Gesimse und Abdeckungen. Das Gestein, einst angebracht zur Zierde, sei einfach nur noch marode. sro

Steffi Robak

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