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Döbeln Hartha hofft auf Fördergeld
Region Döbeln Hartha hofft auf Fördergeld
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00:20 14.08.2017
Vier Projekte aus der Harthaer Region kommen einer ordentlichen Finanzspritze näher. Quelle: dpa
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Hartha

Seit 2014 läuft das EU-Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum, bekannt als Leader-Förderung. Dabei werden Vorhaben zur Verbesserung der sozialen und technischen Infrastruktur, Mobilität, regionalen Forst- sowie Landwirtschaft, Tourismus und Umgang mit natürlichen Ressourcen unterstützt. Auch die Harthaer Region bewarb sich mit verschiedenen Projekten um die finanzielle Unterstützung. Ein Entscheidungsgremium prüfte die Einreichungen bereits. Das Ergebnis: Vier Projekte wurden zur Förderung ausgewählt. Die Antragsteller können nun mit der Dokumentation der Auswahlentscheidung einen Fördermittelantrag beim Landratsamt Mittelsachsen stellen.

Stallumbau zum seniorengerechten Wohnen

In der Region Hartha betrifft das unter anderem die Förderung in Höhe von rund 71 000 Euro für den Umbau eines Stalls in Lauschka zum seniorengerechten Wohnen. Ebenfalls ein privates Projekt könnte für 100 000 Euro in Gersdorf umgesetzt werden. Ein Stück näher an die Fördersumme von 100 ­000 Euro rückte auch die Gewerbepark Hartha Süd GbR. Unterdessen wurde die Stadt Hartha mit ihrem Projekt Straßenbeleuchtung in der Flemmingener Straße für die Förderung ausgewählt. Dafür könnte die Stadt zirka 28 000 Euro aus dem Leader-Programm kassieren.

4,7 Millionen Euro Gesamtbudget

Die Harthaer Region gehört zum Leader-Gebiet Sachsenkreuz plus. Das wiederum rief nun zur erneuten Bewerbung auf. Denn nach den bisherigen 13 Aufrufen in diesem Jahr sind nun wieder Aufrufe mit einem Gesamtbudget von 4,7 Millionen Euro gestartet, aufgeteilt in zwei Blöcke. Somit gibt es theoretisch die Möglichkeit – beispielsweise für Kindertagesstätten, Schulen oder auch Spielplätze – eine Finanzspritze zu erhalten. So gibt es auch die Chance, marode Gebäude abzureißen. Voraussetzung dafür ist aber, überhaupt erst einmal eine Bewerbung abzugeben. Das sollte bis zum 14. August beziehungsweise 11. Oktober passieren – je nach Block.

Ganz so einfach wie es klingt, ist es dann aber doch nicht, denn das Vorhaben muss vom Vorhabenträger, in dem Fall die Stadt selbst, komplett vorfinanziert beziehungsweise die Gesamtfinanzierung gesichert werden. Ein Nachweis über 100 Prozent der Vorhabenkosten muss erbracht werden. Soll heißen: Weiteren Bedarf hätte die Stadt Hartha mit Sicherheit, doch die Finanzen dafür kann sie nicht vorweisen.

Von Stephanie Helm

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