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Döbeln Hartha schickt Senk-Elektranten in den Ruhestand
Region Döbeln Hartha schickt Senk-Elektranten in den Ruhestand
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12:24 22.07.2016
Die Senk-Elektranten auf dem Markt von Hartha sollen gegen Versorgungspoller ausgetauscht werden. Quelle: André Pitz
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Hartha

Noch immer machen Warnbaken auf dem Harthaer Markt auf die permanent ausgefahrenen Senk-Elektranten aufmerksam. Für die schnelle Lösung des Problems fehlte das Geld. Doch jetzt gibt es einen Plan. „Es gibt eine Lösung und die sieht so aus, dass die Senk-Elektranten an der Nordseite des Marktes entlang der Fahrstraße ersetzt werden. Das wird durch Versorgungspoller im Bereich der Lampen passieren“, erklärt Bauamtsleiter Ronald Fischer. Diese Variante wird mit jeweils einem Kraftstromanschluss und zwei normalen Steckdosen ausgestattet sein. „Mit den normalen Steckdosen können wir die Stromversorgung zum Wochenmarkt gewährleisten“, so Fischer. „Dann besteht noch die Möglichkeit, Baustromverteiler an die Kraftstromanschlüsse anzuschließen, um auf Festen wie dem Weihnachtsmarkt oder Brunnenfest die Buden mit Strom zu versorgen.“ In Sachen Montage und generellem Umgang sollen die Poller wesentlich pflegeleichter sein. „Sie befinden sich über der Erde und sind deshalb nicht so störanfällig, wie die Senk-Elektranten. Probleme während der Witterungszeiten, wie zum Beispiel durch Frost, haben wir dadurch an dieser Stelle nicht mehr“ legt der Bauamtsleiter dar. „Es ist für uns die günstigere Lösung.“ Obendrein wird es an der Südseite des Marktes zwei zusätzliche Stromverteilerkästen geben, die direkt an den Hauswänden aufgestellt werden sollen. „Da wir bei Festen die Buden unter anderem im Gehwegbereich aufstellen, wird es an dieser Stelle auch keine Kabelüberfahrten mehr geben“, sagt Fischer.

Die alten Senk-Elektranten sollen dann verschwinden. Dazu werden sie aus dem Boden geholt. Anschließend wird das Loch verfüllt und die Oberfläche markttypisch gepflastert. Bis dahin bleibt keine andere Wahl, als sie weiter an der Oberfläche zu lassen. Durch den erheblichen Verschleiß der Technik könne es passieren, dass sie sich nicht mehr herausfahren lassen. „Wir haben das damals probiert und jetzt festgestellt, dass es nicht die optimalste Lösung ist. Deswegen haben wir uns auch im technischen Ausschuss zusammen für diese Lösung entschieden“, erläutert der Bauamtsleiter.

Die Maßnahme ist im Haushalt eingeplant. Wenn der durch die Rechtsaufsichtsbehörde bestätigt ist, können die Arbeiten beginnen. Die Materialkosten belaufen sich dabei auf 19 000 Euro. Dazu kommen weiter notwendige Ausgaben für Einbau, Montage und Verfüllung der Senk-Elektrantenlöcher. „Dafür müssen erst Angebote eingeholt werden, wenn es soweit ist“, heißt es aus dem Bauamt.

Von André Pitz

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