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Döbeln Hartha stockt Hortplätze auf – „Sonnenschein“ bekommt zehn zusätzliche Plätze
Region Döbeln Hartha stockt Hortplätze auf – „Sonnenschein“ bekommt zehn zusätzliche Plätze
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17:56 26.07.2016
Quelle: Wolfgang Sens
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Hartha

Noch zu Beginn des Jahres sah es so aus, als ob die Hortplätze in Hartha nicht ausreichen würden. „Wir hatten anfänglich Probleme, weil wir dieses und nächstes Jahr eine höhere Anzahl von Grundschülern haben. Grund dafür sind die geburtenstarken Jahrgänge. Und dafür schien die vorhandene Zahl an Hortplätzen nicht auszureichen“, erklärt Barbara Müller. Um das Problem zu lösen setzte sich die Kämmerin im Februar mit den Leitern der jeweiligen Einrichtungen an einen Tisch. Anschließend wurden zwei Anträge an das Landesjugendamt gestellt. Das Ziel: die „Villa Kunterbunt“ mit zwei und das „Sonnenschein“ mit zehn zusätzlichen Plätzen auszustatten, um den Bedarf abfangen zu können. Die Behörde nahm daraufhin die beiden Einrichtungen unter die Lupe, begutachtete Raumgröße, das pädagogische Konzept sowie die Betreuung und gab am Ende grünes Licht. Die Erlaubnis ist zunächst für zwei Jahre gültig. „Die zwei Plätze in der Villa Kunterbunt brauchten wir am Ende doch nicht“, so Müller. Die Kapazität des „Sonnenschein“ steigt damit auf 50 Plätze.

Durch Wegzüge, Zurückstellungen und Kinder, die die evangelische Grundschule in Technitz besuchen und auch das Hortangebot vor Ort wahrnehmen werden, habe sich die Lage in Hartha entspannt. „Dadurch können wir den kompletten Bedarf abdecken“, freut sich die Kämmerin. Inklusive der Aufstockung im „Sonnenschein“ stehen dafür nun 192 Hortplätze zur Verfügung. „Damit können wir die nächsten zwei Jahre gut arbeiten“, hält Barbara Müller fest. „Rein von den in Hartha wohnhaften Kindern ausgehend könnte es zwar eng werden, aber es gibt auch immer wieder Kinder, die beispielsweise nach Technitz gehen und in Hartha gar nicht in den Hort kommen.“

Die Hortplanung ist für die Harthaer Stadtverwaltung nicht immer einfach. „Es ist generell schwer, da dieser Bereich ständigen Veränderungen unterliegt“, betont Müller. Aktuell rechnet sie damit, dass nach Ablauf der zusätzlichen Betriebserlaubnis auch der Hortplatzbedarf wieder rückläufig sein wird. „So richtig kann man aber nie wissen, wie viele Kinder geboren werden“, meint Müller. Momentan gehe sie von einer Rate von 45 bis 50 Geburten aus. Schwierig wird es außerdem, wenn Eltern ihren Nachwuchs gleich bei mehreren Einrichtungen anmelden, um auf sicherzugehen, dass sie einen Platz bekommen. „Dieses Jahr haben wir deshalb vorab die Anmeldelisten verglichen“, erklärt die Kämmerin. Generell bestehe zwar kein Rechtsanspruch auf die Betreuung nach der Schule, doch man bemühe sich trotzdem immer genügend Plätze anbieten zu können. Das funktioniert jedoch nicht ohne Kompromisse. „Man kann nicht sagen, dass alle Eltern ihre Kinder zu ihrer Wunscheinrichtung schicken können.“ Ein großes Problem sei das jedoch nicht. „Alle Einrichtungen haben eine gute Betreuung und ein ordentliches Angebot.“

Nach dem letzten Stand Ende Mai wird es in Hartha mit Beginn des neuen Schuljahres rund 50 neue ABC-Schützen geben. Eltern, die ihre Kinder jedoch noch einmal zurückstellen und erst im kommenden Jahr einschulen lassen, können an dieser Zahl rütteln.

Von André Pitz

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