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Döbeln Hartha verteilt 465 Knöllchen in 2015
Region Döbeln Hartha verteilt 465 Knöllchen in 2015
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17:05 20.01.2016
Quelle: Volkmar Heinz
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Hartha

Strafzettel, Knöllchen – egal, wie man den Wisch nun nennen mag, am Ende ärgert es jeden Autofahrer, wenn er einen der kleinen Zettel zwischen Scheibenwischer und Windschutzscheibe seines Vehikels klemmen sieht. Auch in Hartha hat es im vergangenen Jahr wieder einige Verkehrssünder erwischt. 465 Verwarngelder musste Harthas Ordnungsbediensteter in 2015 verteilen. Das sind 25 Knöllchen weniger, als noch in 2014. „Wir haben rund 2 000 Euro eingenommen. Das ist die übliche Summe, die dann im Haushalt bei den allgemeinen Deckungsmitteln mit eingeht“, eröffnet Harthas Bürgermeister Ronald Kunze (parteilos). Laut Ordnungsamt richtete sich ein Großteil der ausgesprochenen Verwarngelder an Autofahrer, die ihren Wagen einfach auf dem Gehweg abstellten oder ihn unzulässig im eingeschränkten Halteverbot zurückließen. Das betrifft vor allem immer wieder den Kreuzungsbereich Karl-Marx-Straße, Ecke Nordstraße, durch den unter anderem regelmäßig Schulbusse verkehren, die auf genügend Platz in dem ohnehin engen Areal angewiesen sind. Auch in der oberen Sonnenstraße musste Harthas Vollzugsbediensteter des Öfteren seinen Strafzettelblock zücken. Damit auch Raser gleichermaßen zur Rechenschaft gezogen werden können, ist die Stadt auf die tatkräftige Unterstützung der Polizei angewiesen. Entsprechende Hinweise werden an die Gesetzeshüter weitergeleitet.

Doch nicht nur Autofahrer kamen vergangenes Jahr in die Verlegenheit, ihr Portemonnaie öffnen zu müssen. Zusätzlich forderten Verstöße gegen die Straßenreinigungssatzung ihren Tribut. Das Statut setzt die Reinigungs-, Räum- und Streupflicht auf Gehwegen fest und schreibt vor, in welchem Zeitraum die Anlieger ihren Aufgaben nachkommen müssen. Auch Brüche mit der örtlichen Polizeiverordnung ließen den Mitarbeiter des Ordnungsamts zur Tat schreiten. Das umfasst auf dem Papier etwa Lärmbelästigung, unerlaubtes Plakatieren oder Bürger, die sich in der Öffentlichkeit nicht um die Haufen ihrer Hunde kümmern.

Von André Pitz

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