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Döbeln Hartha will über 700.000 Euro investieren
Region Döbeln Hartha will über 700.000 Euro investieren
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14:13 25.04.2016
Besonders viel Geld soll in die Pestalozzi-Schule gesteckt werden.  Quelle: Matthias Pöls
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Hartha

 Über 700 000 Euro will die Stadt Hartha in die Durchführung einer ganzen Reihe von Maßnahmen investieren. Ein Großteil der Mittel soll dabei bis zum Jahr 2020 aus dem „Brücken in die Zukunft“ getauften Fonds in die Froschstadt fließen. Da die Förderquote bei 75 Prozent gedeckelt ist, muss die Stadt zudem selbst in die Tasche greifen. Vor allem die Pestalozzi-Schule und die Kitas der Stadt sollen davon profitieren.

Der Fonds bündelt Mittel von Bund und Freistatt. Wie viel Geld aus diesem Topf wann und wohin fließt, regelt das im Dezember vergangenen Jahres vom Landtag verabschiedete Investitionskraftstärkungsgesetz. Bis Ende des Monats müssen die Maßnahmenlisten beim Landratsamt eingereicht werden. Dann wird geprüft, ob die Pläne mit den gesetzlichen Vorgaben vereinbar sind.

Der Harthaer Stadtrat hat diese Liste am Donnerstagabend mit einer Enthaltung und keiner Gegenstimme abgesegnet. Sollte die Kreisverwaltung den Investitionswunschzettel bestätigen, wird im kommenden Jahr vor allem am Pestalozzi-Schulgebäude viel passieren. Dort muss ordentlich renoviert werden – darunter Klassenzimmer und Fachkabinette sowie Lehrer- und Schulleitungszimmer. Auch der Einbau von Akustikdecken hat die Stadtverwaltung ins Auge gefasst. An der Sporthalle sollen Eingangsbereich und Umkleidräume auf Vordermann gebracht werden.

Fünf Einträge auf der insgesamt 14 Punkte starken Liste teilen sich die Gersdorfer Kita „Krümelburg“ und die „Villa Kunterbunt“. Dort stehen die Erneuerung der Fenster und des Dachs über dem Zwischenbau beziehungsweise Nachbesserungen in Sachen Brandschutz und die Sanierung des Außenputzes an.

Im Wendishainer Feuerwehrdepot will sich Hartha um die Dacheindeckung samt Blitzschutz und den Heizungseinbau einschließlich Dämmung der Zwischendecke kümmern.

Eine neue Heizung braucht auch der städtische Bauhof, da die alte Anlage durch zu hohe Abgaswerte ihre Zulassung verloren hat. Zudem muss zur Absicherung das Eingangstor erneuert werden. Die aktuelle Energieverordnung verlangt zudem den Austausch des Heizungskessels in der Sternwarte.

In Seifersdorf soll darüber hinaus die Straßenbeleuchtung erneuert werden.

„Ich kann dem nur zustimmen. Es ist viel in der Liste zusammengefasst und es muss ja auch viel gemacht werden“, kommentierte CDU-Stadtrat Albrecht Günther den Beschluss. Jedoch gefiele ihm nicht, dass die Fördermittel nach Anzahl der Einwohner verteilt werden. „Größere Städte beziehen so bedeutend mehr Geld und wir müssen das gleiche machen wie die.“

Von André Pitz

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