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Harthaer Bahnhofsgelände: Radweg kreuzt zu erschließendes Wohngebiet

Planungen laufen Harthaer Bahnhofsgelände: Radweg kreuzt zu erschließendes Wohngebiet

Auf dem Gelände des alten Bahnhofes in Hartha soll ein Wohngebiet entstehen. Gleichzeitig soll der Radweg von Waldheim nach Rochlitz an dem Areal entlang führen. Weil der bisher vorgesehene Verlauf, entlang des Bahndammes, die Aufteilung der Grundstücke erschwert, muss nun eine Anpassung her.

Auf dem Gelände rund um den alten Bahnhof soll schon bald ein Wohngebiet entstehen.

Quelle: Sven Bartsch

Hartha. Das Areal des ehemaligen Bahnhofes soll zum Wohngebiet entwickelt werden (DAZ berichtete). Auf einer Fläche von 20 000 Quadratmetern könnten dort schon bald Eigenheime entstehen. Dass sich auf dem Gelände etwas tut, bewies zuletzt die Fällung einzelner Bäume. Derzeit sind die Planungen für einen Radweg, der von Waldheim nach Rochlitz errichtet werden soll, in vollem Gange. Jener Radweg wird zum Teil auch das Bahnhofsareal passieren. Zum größten Teil soll der Radweg entlang des Bahndammes führen, erklärt Bürgermeister Ronald Kunze (parteilos). Aber eben nicht komplett. Im hinteren Teil soll der Radweg den Bahndamm verlassen. Eine dementsprechende Anpassung des Verlaufs ist nötig, weil der Radweg sonst die Aufteilung der Grundstücke im geplanten Eigenheimgebiet erschweren würde. Wie groß die einzelnen Grundstücke in dem zu planenden Areal einmal sein werden, ist noch nicht bekannt.

Ergebnisse von Baugrunduntersuchung eingetroffen

Bislang ist die Fläche rund um den Bahnhof unbebaut. Im Oktober vergangenen Jahres fassten die Stadträte den Beschluss, einen Bebauungsplan aufstellen zu lassen. Zuletzt wurde eine Baugrunduntersuchungen vorgenommen und ein Wertgutachten erstellt. Die Ergebnisse sind bei der Stadtverwaltung Hartha eingetroffen. Die wiederum entwickelt nun die Kosten auf Basis dieses Wertgutachtens.

Als nächstes wird sich noch die Frage klären müssen, ob das Bahnhofsgelände in Stadthand bleibt. Die ist derzeit Eigentümer des Geländes. Ausschau nach einem Investor wurde von Anfang an gehalten. Behält die Stadt das Gelände, würde diese einen Erschließungsträger einsetzen und mit ihm ein städtebaulicher Vertrag abschließen. An der Einnahmen aus der Veräußerung der Grundstücke wären sowohl die Stadt als Grundstückseigentümer als auch der Erschließungsträger beteiligt. Kommt es zum Verkauf an einen Investor, müsse der sich wiederum um alles kümmern. „Derzeit läuft die Variantenprüfung“, so Kunze. Wann es mit der Erschließung des Wohngebiets losgehen kann beziehungsweise überhaupt erst einmal eine Entscheidung fällt, ob ein Investor das Gebiet kauft oder es in Stadthand bleibt, ist noch völlig unklar.

Stadt oder Investor?

Unbestritten bleibt aber die Nachfrage nach Eigenheimstandorten. Das zeigt sich nicht zuletzt in der Auslastung der Standorte „Hinter den Hecken“, „An der Henne“ und „Wohnpark Leipziger Straße/Wiesenstraße“. Zwar gibt es im Stadtgebiet noch freie Bauflächen, doch gerade das Interesse für ein solches Wohngebiet ist da. Das bestätigt auch der Bürgermeister: „Es gibt schon erste Anfragen für Grundstücke.“

Von Stephanie Helm

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