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Döbeln Harthaer Friedhof mit Programm zum Tag des offenen Denkmals
Region Döbeln Harthaer Friedhof mit Programm zum Tag des offenen Denkmals
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14:44 26.08.2016
Friedhofsmeister Sebastian Markert wird zum Tag des offenen Denkmals Führungen auf dem Harthaer Friedhof anbieten Quelle: André Pitz
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Hartha

Noch gute zwei Wochen sind es bis zum 11. September. Dann findet bundesweit der Tag des offenes Denkmals statt. Im Altkreis Döbeln steht unter anderem der Friedhof der Stadt Hartha mit auf dem Programm. Mittlerweile steht fest, wie sich der Tag auf dem Gottesacker gestalten wird. „10.15 Uhr findet in der Kirche ein ganz normaler Abendmalgottesdienst mit Pfarrer Schindler statt“, erklärt Friedhofsmeister Sebastian Markert. „Um 11.15 Uhr findet dann die erste Führung statt. Das haben wir extra so gestaltet, damit die Teilnehmer des Gottesdienstes direkt im Anschluss auch an der Führung teilnehmen können, wenn sie möchten.“ Die nächste Chance besteht um 14.15 Uhr. Sebastian Market selbst wird sich um die Interessierten kümmern, ihnen Kirche, Denkmäler, besondere Bäume, Gräber und die Friedhofskapelle näherbringen. „Dazu werden wir auch ein paar historische Dinge erklären“, so Markert. Eckdaten zur Kirche, der Entstehung und Erweiterung des Friedhofes sowie zur erst vor zweieinhalb Jahren fertigsanierten Kapelle und den Kriegerdenkmälern sollen den Besuchern einen tieferen Einblick verschaffen. „Die Kapelle wird man vom Keller bis unters Dach besichtigen können“, unterstreicht der Friedhofsmeister. Dazu wird eine Mitarbeiterin des Pfarramtes über die verschiedenen Grabformen auf dem Friedhof aufklären.

Besucher müssen sich dafür auch nicht zwangsläufig an die Führungszeiten halten. „Wir hoffen, dass das Wetter gut wird und ein paar Interessierte vorbeikommen. Ich bin ab 10 Uhr vor Ort. Dann können sich die Leute schon die Kapelle anschauen oder Fragen stellen“, erläutert Sebastian Markert. Zudem bliebe die Kirche nach Ende des Gottesdienstes bis 15 Uhr zur Besichtigung geöffnet. „Man kann auch hier herkommen, um einfach nur die Natur zu genießen. Wir haben hier schon ein sehr schönes Fleckchen“, fügt der Friedhofsmeister stolz an. Dass dem so ist, ist auch seinem Engagement zu verdanken. In letzter Zeit pflanzte er anlässlich einer Taufe sowie einer Hochzeit zwei neue Bäume und fräste zudem drei alte Wurzelstümpfe aus dem Boden. Im Gegenzug sollen im Herbst zwei neue Ahornbäume und eventuell ein Nadelgehölz gepflanzt werden.

Dass der Friedhof nun im Rahmen des Tages des offenen Denkmals präsentiert wird, ist mehr dem Zufall geschuldet als Ergebnis langfristiger Planung. Kirchgemeinde sowie Stadtverwaltung sind sich erst seit Anfang des Jahres bewusst, dass es sich beim Harthaer Friedhof überhaupt um ein sogenanntes Flächennaturdenkmal handelt. Damals meldete sich das Amt für Denkmalpflege zu Wort, als Friedhofsmeister Sebastian Markert von seinen Umgestaltungsplänen für den Gottesacker berichtete.

Von André Pitz

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