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Döbeln Harthaer Oberschüler saßen zum fächerverbindenden Unterricht selbst am Steuer
Region Döbeln Harthaer Oberschüler saßen zum fächerverbindenden Unterricht selbst am Steuer
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14:19 21.04.2016
Auch afrikanischer Kultur und Musik war Thema an der Pestalozzi-Oberschule. Quelle: Sven Bartsch
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Hartha

Am Freitag ging an der Pestalozzi-Oberschule in Hartha eine Woche fächerverbindender Unterricht zu Ende. Schulleiterin Kerstin Wilde und Kollegschaft haben dafür die Zügel aus der Hand gegeben und die Schüler selbst ans konzeptionelle Steuer gelassen. Heraus kamen dabei sechs Projektgruppen – von Ernährung über Sport, der Bedeutung von Integration bis hin zu Musik, Kultur und Medien. Das Lehrerkollegium unterstützte die rund 120 Fünft- bis Neuntklässler dabei mit Tipps und der eigenen Erfahrung. „Ich finde es toll und bin dankbar, dass sich die Kollegen darauf eingelassen haben. Das war eine riesige Herausforderung und großer Arbeitsaufwand“, resümiert die Schulleiterin. Unterstützung bekamen die einzelnen Projektgruppen dabei auch von externen Fachleuten. So näherte sich der Chefkoch des Flemmingener Hofs gemeinsam mit den Kindern in der Schulküche asiatischen Gerichten an, während eine andere Gruppe beim MDR in Leipzig genauer unter die Lupe nahm, wie die Bilder eigentlich ins Fernsehen kommen. Gemeinsam mit der Dresdner Initiative „MOVE IT!“ nahm eine weitere Gruppe Kontakt mit Asylsuchenden aus der Erstaufnahmestelle in Döbeln auf, um zu erfahren, was Integration bedeutet. Für die Sportler der Pestalozzi-Oberschule stand ein Gespräch mit der Bundeswehr auf dem Plan. Außerdem hat die Truppe damit begonnen, das im kommenden Schuljahr anstehende Sportfest zu planen. Wer ein Faible für Musik und afrikanischer Kultur hat, konnte in die Welt der Körpermalerei eintauchen und zudem selbst Instrumente wie Trommeln oder Panflöten bauen. Und alle das dokumentierte eine weitere Gruppe mit Unterstützung durch den Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanal Chemnitz in Bild und Ton.

„Ich finde, das war eine ganz anspruchsvolle, aber mit Vielfältigkeit verbundene Woche. Das schreit nach Wiederholung. Nächstes Jahr wäre ich wieder dabei“, gibt Kunstlehrerin Bärbel Wagner freudig zu Protokoll.

Von André Pitz

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