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Döbeln Harthaer Pestalozzi-Oberschule ergattert vierten Platz im Landeswettbewerb
Region Döbeln Harthaer Pestalozzi-Oberschule ergattert vierten Platz im Landeswettbewerb
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09:00 10.03.2017
Schulleiterin Kerstin Wilde (links) von der Harthaer Pestalozzi-Oberschule reiste mit Bürgermeister, Kollegen und Schülern zur Preisverleihung nach Dresden. Quelle: Privat
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Hartha/Dresden

Dass sie eine „Starke Schule“ hat, das wusste Schulleiterin Kerstin Wilde von der Pestalozzi-Oberschule bereits seit Ende vergangenen Jahres. Nur welcher Platz, das blieb bis Mittwoch ein Geheimnis. Gemeinsam mit ihren Kollegen Gudrun Schönfeld und Roland Taffel, den Schülern Philine Graichen, Max Hausmann, Tim Naake, Marie Thomas und Anica Berger sowie Bürgermeister Ronald Kunze und Kathrin Erichson als Vertreterin eines regionalen Unternehmens fuhr Kerstin Wilde am Mittwochnachmittag ins Hygienemuseum nach Dresden. Dort fand die große Preisverleihung der Landespreise des bundesweiten Wettbewerbs mit Staatsministerin Brunhild Kurth statt. Die Harthaer Bildungseinrichtung schaffte den vierten Platz, musste sich den Oberschulen aus Auerbach, Borna und Leubnitz in Werdau geschlagen geben. Kerstin Wilde und ihre Mitstreiter nahmen vor allem eins von der Veranstaltung mit: Wertschätzung. „Wir haben viele wertschätzende, schöne Gespräche geführt. Insgesamt war die Preisverleihung sehr anerkennend“, erinnert sich Kerstin Wilde. Die Ansprachen seien eine Bestätigung für die Arbeit, die die Schulen leisten. Auch wenn es die Harthaer Schule nicht unter die drei Erstplatzierten geschafft hat, gab es keinen Grund zur Trauer. Im Gegenteil: „Schon aus 24 sächsischen Schulen unter den Besten zu sein, ist nicht schlecht. Jetzt Teil eines bundesweiten Netzwerkes zu sein, ist für uns eine Ehre.“ Dieses Netzwerk bietet Fortbildungen zur Unterrichts- und Organisationsentwicklung. Der länderübergreifende Austausch ist in dieser Form einzigartig und gibt den Schulen Impulse für ihre weitere Arbeit.

Motivation nach wie vor groß

Aller zwei Jahre wird der Wettbewerb durchgeführt. Siebtklässler Max Hausmann, der ebenfalls mit zur Preisverleihung fuhr, traf den Nagel auf den Kopf: „Wir haben noch Zeit, das schaffen wir schon.“ Nicht nur Schulleiterin Kerstin Wilde, sondern auch Schüler und Lehrkräfte sind motiviert. „Wir haben die Vorstellungen der drei Erstplatzierten gesehen. Da ist viel dabei, was wir in einer ähnlichen Form auch machen“, so die Schulleiterin.

Bewerben konnten sich alle allgemeinbildenden Schulformen, die zur Ausbildungsreife führen. Aus den rund 500 Einsendungen hat die Jury mit Expertinnen und Experten aus Bildung, Ausbildungsmarkt, Wirtschaft und Wissenschaft auf Basis der schriftlichen Bewerbungen und nach über 60 Schulbesuchen die Landessieger ermittelt. Bei ihrer Entscheidung bewertete die Jury, wie Schulen und Lehrkräfte Grundlagen schaffen, Begabungen ausbauen, Übergänge meistern und Netzwerke nutzen.

Von Stephanie Helm

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