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Döbeln Harthaer Pflege mit Herz bietet jetzt auch teilstationär Hilfe an
Region Döbeln Harthaer Pflege mit Herz bietet jetzt auch teilstationär Hilfe an
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17:39 12.01.2018
Petra Schreiter (rechts) und ihr Team nahmen zur Eröffnung auch Glückwünsche von Bürgermeister Ronald Kunze entgegen. Quelle: Sven Bartsch
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Hartha

Am Freitag eröffnete sie, am Sonnabend lädt sie von 13 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Tür: Die Tagespflege von Petra Schreiter und ihren Mitarbeitern nimmt den Betrieb auf: „Ich finde es gut, wenn unsere Kunden die Einrichtung nicht wechseln müssen“, sagte die Pflege mit Herz-Geschäftsführerin. Das biete vor Ort so kein anderes Unternehmern. Schreiter machte sich vor 21 Jahren mit einem ambulanten Pflegedienst selbstständig. Nach der Seniorenresidenz in unmittelbarer Nähe folgt nun mit der Tagespflege ein teilstationäres Angebot. 860 000 Euro sind in den Neubau geflossen. Nach dem ersten Spatenstich im letzten März konnte die für Mitte Dezember geplante Eröffnung nicht gehalten werden. Schlicht eine Verzögerung. Um so mehr freute sich Schreiter, mit den eingeladenen Gewerken, Ärzten, Apotheken, ihren Mitarbeitern und den Familien anstoßen zu können. Ebenfalls unter den Gratulanten war Bürgermeister Ronald Kunze (parteilos). Der scherzte, dass er umgehend auch alt sein wolle, und lobte das Unternehmen, das mit den gesellschaftlichen Anforderungen nach der Wende mitgewachsen sei.

Alltagsnähe soll geboten werden

„Tagespflege ist einfach ein weiterer Schritt, wie bei der häuslichen Pflege auch“, erklärt Silke Vogel, was die Senioren in der neuen Einrichtung erwartet. Sie hat die Pflegedienstleitung der ambulanten Pflege, zu der die Tagespflege gehört. Sie sagt, wenn die Menschen erst einmal mitbekommen, dass ihnen hier nichts passiere, gewöhnten sie sicher schnell an die Betreuung über den Tag. Hierfür sollen sie einen Alltag nah an ihrem bisherigen erleben, nur dass dieser nicht zuhause und vielleicht allein stattfindet, sondern zusammen: Zusammen wird Zeitung gelesen, gespielt oder Sport angesehen, mit Freunden oder Kollegen, die sie hier vielleicht wiedertreffen, kann geplauscht und zusammen gegessen werden. Ihnen zur Seite steht dabei ein Team aus zwei Pflegefach- und zwei Betreuungskräften, einem Pflegeassistenten, einer Hauswirtschafterin und einem Hausmeister. 17 Plätze für die Pflegegrade 1 bis 4 werden angeboten. „Wir starten am Montag mit sechs Leuten, am Mittwoch sind es bereits zehn“, so Vogel. Diese erwarten helle Räume in warmen Farben. Zwei Therapieräume geben die Gelegenheit sich auch fernab des Ruheraums zurückzuziehen.

Von Manuel Niemann

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