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Döbeln Harthaer Rassegeflügelzüchter blicken auf 2015 zurück
Region Döbeln Harthaer Rassegeflügelzüchter blicken auf 2015 zurück
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00:31 05.12.2015
Liane und Wolfgang Manke, Susan Andersch und Dieter Thiel (v. l.) gingen nach der Kreisschau in Hartha preisgekrönt nach Hause. Quelle: Lutz Witt
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Hartha

Für die Rassegeflügelzüchter aus Hartha steht in diesem Jahr mit der Leipziger Lipsia-Schau, der wichtigsten Schau des Jahres und auch Geflügeldeutschlands, noch ein großes Event an. Danach können sich die Geflügelzüchter zurücklehnen und die Adventszeit in vollen Zügen genießen. Am 11. Dezember um 19 Uhr wollen sich die Vereinsmitglieder dazu im Flemmingener Hof treffen, um bei gemütlichem Beisammensein und auch dem ein oder anderen Bier das Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen.

„Ich bin immer froh, wenn wir unsere Ausstellung durchführen können“, meint Lutz Witt, zweiter Vorsitzender des Rassegeflügelzüchtervereins Hartha und Umgebung. So auch dieses Jahr, in dem 350 Federtiere aller Art zwischen 200 und 300 Besucher am letzten Oktoberwochenende in die Froschstadt lockten. Schon damals hielt Lutz Witt fest: „Hartha hat im Kreisgebiet die meisten Zuschauer und viele kommen mit Kindern zu uns.“ Kinder sind für den Harthaer Verein besonders wichtig, denn die Nachwuchssorgen sind groß. „Es müssen ja keine Fanatiker sein, sondern einfach Leute, die Spaß an der Geflügelhaltung finden“, wünscht sich Witt und hofft auf die Trendwende, wie sie in den letzten Jahren auch schon die Imker und sogar die Strickerei sowie Häkelei erleben durften. Während sich der Verein im Bereich Mitglieder also vorerst mit Stagnation abfinden muss, konnte auf der tiereischen Seite der eigenen Kreisschau mit bunter Vielfalt gepunktet werden. Pommersche Schaukappen, Malteser, Altdeutsche Mövchen und Araucana gaben sich die unter anderem die Ehre. Letztere ist eine aus Süd-Amerika stammende Hühnerrasse, die fast schwanzlos daherkommt und grüne bis türkise Eier legt. Der Harthaer Verein konnte jedoch nicht nur mit einer facettenreichen Ausstellung punkten, sondern räumte auch die Pokale der Kreisschau ab.

“Ich wünsche uns weiter Zuchterfolge im kommenden Jahr“, meint Lutz Witt. „Wir wollen uns weiterhin regelmäßig treffen und versuchen, die Versammlungen mit Leben zu füllen.“ Das heißt, auch mal Experten einzuladen, die über ihr Fachgebiet referieren – wie schon in der Vergangenheit etwa Dr. Manfred Golze vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, der über Tierkrankheiten sprach. Für Körper und Geist sollen zudem auch regelmäßige Wanderversammlungen stattfinden, zu denen andere Züchter aus der Region besucht werden. Auch die jahrelange Freundschaft mit den nordrhein-westfälischen Geflügelzüchtern aus Harthas Partnerstadt Fröndenberg an der Ruhr möchte der Verein weiter pflegen. Kommendes Jahr steht der gegenseitige Besuch bereits zum 24. Mal ins Haus. „Es bereitet uns jedes Mal viel Freude, alle nach einem Jahr wiederzusehen“, berichtet Lutz Witt.

Die nächste turnusmäßige Veranstaltung steht für die Harthaer Geflügelzüchter dann im Februar an, da die Januar-Versammlung ausfällt.

Von André Pitz

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