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Döbeln Harthaer Verschönerer etablieren sich
Region Döbeln Harthaer Verschönerer etablieren sich
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00:46 20.04.2018
Quelle: Dirk Wurzel
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Hartha

Gute vier Monate ist der erste Arbeitseinsatz der Interessengemeinschaft „Wir – für ein schönes Hartha“ her. Damals fanden sich eine Handvoll Harther im Stadtpark an der Sonnenstraße zusammen, um Moos und Unkraut den Garaus zu machen sowie Rabatte frisch zu bepflanzen. Auch der alte Fußweg zwischen Rondell Bismarckstein am Heegweg bis zum Waldrand hinter der ehemaligen Gaststätte Waldhaus bekam eine Frischzellenkur verpasst. Ein historischer Stadtrundgang eröffnete neue Perspektiven auf die Froschstadt. Am vergangenen Sonntag kamen die Verschönerer wieder im Stadtpark zusammen. Diesmal mit einer schlagkräftigen Truppe von 17 Helfern. „Das ist schon eine Entwicklung nach oben. Ich bin davon überzeugt, dass wir in Zukunft auch noch weitere Harthaer noch dazu bewegen können, mitzumachen“, gibt sich Sylvia Reichert-Penzel, Mitgründerin der Interessengemeinschaft, selbstbewusst. „Natürlich sind wir nicht ohne Erwartungen an die Sache herangegangen, wissen aber auch, dass etwas in dieser Art in Hartha jahrelang nicht stattgefunden hat. Das muss sich jetzt erst wieder entwickeln.“ Besonders freut sie sich darüber, dass auch zwei der in Hartha wohnenden Asylsuchenden bereits zum zweiten Mal motiviert mit angepackt haben. „Der Kontakt ist über die Pfarrerin gelaufen und das hat super geklappt. So lernt man sich direkt kennen. Die beiden waren richtig gut drauf und das ist ja auch schon eine Art der Integration.“

Als nächstes plant die Gemeinschaft am Bismarckrondell zwei Steintische und zwei Steinbänke aufzustellen. Auch ein nächster Stadtrundgang ist bereits innerhalb der Interessengemeinschaft im Gespräch. „Der soll im Januar stattfinden. Details müssen dazu aber erst noch geplant werden“, so Reichert-Penzel. Gespräche hätten außerdem ergeben, dass auch in den Ortsteilen Bedarf besteht. „Im Moment fehlt uns dazu aber noch die Man-Power. Wenn jedoch Leute aus den Ortsteilen mitmachen möchten, stehen wir dem selbstverständlich offen gegenüber.“

Von André Pitz

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