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Döbeln Harthaerin hat Glück im Unglück
Region Döbeln Harthaerin hat Glück im Unglück
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00:20 12.11.2017
Die Pappeln wurden durch den Sturm aus dem Bachbett gerissen. Quelle: Sven Bartsch
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Steina/Hartha

Das Sturmtief Herwart wütete kürzlich in Sachsen und hinterließ auch im Harthaer Ortsteil Steina seine Spuren. Mehrere Bäume wurden aus dem Boden gerissen und fielen um. „Es handelt sich um meterhohe Pappeln, die sowieso zum Umfallen neigen. Sie wurden richtig ausgehebelt aus dem Bachbett“, sagt Gerlinde Körner, Besitzerin der Wiesen. Sie verpachtet diese Flächen, die zum größten Teil zu Schafhaltung genutzt werden.

Feuerwehr nicht zuständig

Feuerwehrleiter René Greif war vor Ort, um eine Bestandsaufnahme durchzuführen. Dadurch, dass die Bäume nicht auf der Straße sondern auf den Wiesen lagen, ragt es nicht in den Zuständigkeitsbereich der Feuerwehr. „Wir sehen keinen Handlungsbedarf“, so Greif.

Dafür seien der Bauhof und der Eigentümer der Flächen zuständig. Die Eigentümerin ist skurriler Weise nicht mal traurig über den Sturz der Bäume, es war ein Glück im Unglück: „Ich hatte dieses Jahr sowieso in Absprache mit der Stadt Hartha geplant, die Bäume zu entfernen. Die Gefahr ist groß, dass sie auf die Straße stürzen“. Aus diesem Grund verabredete sie mit dem Pächter der Wiesen, dass sie im Winter, wenn die Arbeiten auf dem Feld beendet sind und die Bäume gefällt werden dürfen, dies auch umsetzen wird, um die Gefahr abzuwenden. Die weiteren Pappeln auf dem Pachtgebiet sollen ebenfalls entfernt werden. „Ich kann von Glück reden, dass die Bäume auf die Wiese gefallen sind und niemanden stören oder behindern. Wäre dieser Fall eingetreten, hätte ich die Rechnung übernehmen müssen. Das wäre teuer geworden“, sagt Körner.

Noch unklar, was mit Bäumen passiert

Ein Vertreter vom Bauhof der Stadt Hartha war ebenfalls vor Ort, um sich einen Überblick zu verschaffen. „Es wurde geguckt, ob die Bachläufe in Mitleiderschaft gezogen werden, weil die Bäume darin verwurzelt sind und waren. Das Wurzelwerk müssen wir wieder zurückdrücken in Richtung Bachbett“, sagt die Harthaerin. Was mit den umgestürzten Bäumen passiert, ist bislang noch unklar.

Von Maria Sandig

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