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Döbeln Heimatverein Ganzig-Kleinragewitz will Steinsäulen nach und nach erneuern
Region Döbeln Heimatverein Ganzig-Kleinragewitz will Steinsäulen nach und nach erneuern
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18:42 03.01.2012

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Der alte und neue Stellvertreter des Vorsitzenden ist Gunter Jährig. Zum Schatzmeister wurde Johannes Pinkert gewählt, Schriftführer ist Peter Anders.

Das größte Vorhaben der ehrenamtlich Tätigen bleibt, wie in den zurückliegenden zwei Jahren schon, die Restaurierung der Sandsteinsäulen auf dem Areal des Ganziger Friedhofes. "Nach der Begutachtung historischer Fotografien haben wir ausgezählt, dass es derer insgesamt 17 gegeben haben muss", so Hinkel. "Und fast alle sind noch erhalten, jedoch in unterschiedlichem Zustand." An drei Säulen sind die Schäden der Zeit besonders stark. "Dort haben wir Prioritäten gesetzt und im vergangenen Jahr die zweite Säule in Angriff genommen. Das war ganz schön Arbeit, so dass andere Aktivitäten hinten angestellt werden mussten", so Hinkel weiter. Wieder arbeiteten die Ganziger dabei mit dem Oschatzer Steinmetz Volkmar Schmidt und dessen Sohn in Döbeln zusammen.

Die Zahl der Mitglieder im Verein ist überschaubar. 14 Männer sind darin vereint. "Im vergangenen Jahr ist einer unserer Mitstreiter ausgetreten. Er hat dafür altersbedingte Gründe angegeben", berichtet Hinkel. 2012 gibt es im Verein einen kleinen Grund zum Feiern, denn er besteht dann schon 15 Jahre. Das, so der Vorsitzende, werde natürlich auch im Veranstaltungskalender für 2012 berücksichtigt.

Neben dem Einsatz für die Sandsteinsäulen soll es in diesem Jahr vor allem wieder kulturelle Beiträge geben. "Wir arbeiten da seit einiger Zeit eng mit den Besuchern des Jugendclubs zusammen, der Verantwortliche besucht sogar regelmäßig unsere Sitzungen", freut sich Siegfried Hinkel. Denn auch die Nachwuchsgewinnung könne man künftig nicht aus den Augen verlieren. Gestärkt werde die Kooperation beider Gruppen auch dadurch, dass sie nach dem Abriss der alten Gaststätte in Ganzig (wir berichteten) ein gemeinsames Domizil im ehemaligen Kindergarten des Ortes bezogen haben. "Da kann man sich auch mal unter die Arme greifen, wenn es etwas am Gebäude zu erledigen gibt". Für grundhafte Putz- und Dachdeckerarbeiten, die in absehbarer Zeit nötig sind, fehle jedoch schlicht das Geld. "Denn da müssen Fachmänner ran.

Fortgeführt werden auch die gemeinsamen Veranstaltungen mit dem Sportverein Ganzig und die gemeinsamen Ausflüge, zum Erweitern des Horizontes. Konnten sich die Mitglieder im vergangenen Jahr mit der Historie der Städte Oschatz, Riesa und Torgau vertraut machen und auch dem Heimatverein Wellerswalde und der dortigen Gruft einen Besuch abstatten, steht nun noch die Heidestadt Dahlen auf der Liste. "Auch in diese Region gibt es Beziehungen und Verbindungen, vielleicht mehr als der ein oder andere glauben mag", sagt Siegfried Hinkel.

Christian Kunze

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