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Döbeln Heiße Spur im Döbelner Mordfall
Region Döbeln Heiße Spur im Döbelner Mordfall
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21:40 20.01.2012

Und: Beim eiskalten Mord an Jamal Al Mortada am 1. November 2011 soll es sich um eine Beziehungstat gehandelt haben. Wie bereits berichtet, wird zudem vermutet, dass der Mörder ein Ortskundiger war.

Offiziell halten sich die Ermittlungsbehörden mit Informationen allerdings weiter stark zurück. Staatsanwältin Ingrid Burghart räumte immerhin ein, dass die Untersuchung der Tatwaffe, die kurz nach den tödlichen Schüssen in der Mulde gefunden worden war, abgeschlossen ist. "Die Ermittlungen laufen, es gibt aber nichts Neues", erklärte Burghart.

Zuletzt hatte die Polizei mit einer Tatortrekonstruktion für Aufsehen gesorgt. Anfang vergangener Woche stellten die Beamten das Geschehen am Tatort detailliert nach. Dabei wurden sogar erneute Schüsse abgefeuert. Wenige Tage später waren Beamte im Stadtgebiet mit einem Suchhund unterwegs.

Während der umfangreichen Ermittlungen in den vergangenen Wochen wurden unter anderem in einer groß angelegten Aktion rund 400 Bürger der Stadt befragt. Nachdem anfangs ein Zusammenhang mit den Morden der Zwickauer Terrorzelle nicht ausgeschlossen werden konnte, steht diese Vermutung nicht mehr im Raum.

Am 1. November war Jamal Al Mortada, Imbissbetreiber und Autohändler in Döbeln, in seiner Pizzeria in der Rudolf-Breitscheid-Straße erschossen worden. Die Tat glich einer brutalen Hinrichtung. Der 41-jährige Libanese wurde mit mehreren Schüssen aus nächster Nähe getötet. Die Soko Aladin wurde inzwischen weiter geschrumpft - von einst 50 Leuten Anfang November auf nunmehr 15.

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Sie lächelt, selbst wenn es um ernste Dinge geht. Sie lächelt keine Probleme weg, sondern sie lächelt, weil Freude aus ihrem Inneren kommt. Stephanie Hagedorn, seit einem reichlichen Jahr die Döbelner Gemeindepädagogin, fühlt sich durch und durch als Optimistin.

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