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Döbeln Heller Neubau für Aldi in Döbeln
Region Döbeln Heller Neubau für Aldi in Döbeln
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20:20 03.10.2012
Neu gestaltet wird gerade der bisher recht verwildert aussehende Platz vor dem Aldi-Markt in Großbauchlitz. Im Frühjahr wird hier ein Verkaufszelt aufgestellt, während der bisherige Aldi-Markt abgerissen und durch einen modernen Neubau ersetzt wird. Quelle: Wolfgang Sens

"Die Investition in einen Neubau an gleicher Stelle sind ein klares Bekenntnis zum Standort", sagt Helmut Lau, Prokurist der Aldi-Immobilienverwaltung in Wilsdruff. "Wir lassen den doch in Teilen etwas verwildert aussehenden Platz jetzt erst einmal neu gestalten und eine neue Zufahrt errichten. Dann geht es nach der Winterpause im März/April mit dem Abriss und dem Neubau des neuen Marktes los. Unser Handel mit dem Döbelner Verkaufsteam wird in dieser Zeit dann in eine Zelthalle auf dem jetzigen Parkplatz umziehen", schildert der Prokurist die Pläne. Drei bis vier Monate Bauzeit sind für Abriss und Neubau angesetzt. Döbelns neuer Aldi-Markt wird dann runde 800 statt der bisher 650 Quadratmeter Verkaufsfläche und dazu noch etwas mehr Lagerflächen haben. Auch wird der Neubau deutlich anders aussehen. Statt dem bisher bei Aldi üblichen verklinkerten Satteldachbau wird der Neubau ein Flachdach haben, wird weiß verputzt und mit vielen Glasflächen viel heller sein. "Aldi setzt seit einigen Monaten auf ein neues Verkaufsstellenkonzept", sagt dazu Helmut Lau.

Das Handelsunternehmen hatte erst zu Jahresbeginn den bislang gemieteten Markt vom Vermieter gekauft. Bauherr des neuen Marktes auf dem Grundstück ist eine Aldi- eigene Grundstücksgesellschaft. Mit dem alten Gebäude hatte Aldi nicht nur Glück. Über Weihnachten und Neujahr 2009 musste der Markt nach starken Schneefällen und statischen Problemen am Dach geschlossen werden und eine aufwendige Notreparatur am Dach erfolgen. Ein Umbau des alten Gebäudes, das vor 20 Jahren von einem Bauträger errichtet worden war, sah Aldi als zu aufwendig und vor allem teurer als den jetzt geplanten moderneren Neubau an.

"Die Baugenehmigungen haben wir Aldi nach Prüfung der Bauanträge bereits erteilt. Aldi am Standort in Großbauchlitz ist auch in unserem gerade entstehenden Einzelhandelskonzept vorgesehen", war gestern dazu von Döbelns Planungsamtsleiter Thomas Hanns zu erfahren.

Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahmen Karl und Theo Albrecht 1946 den elterlichen Betrieb. Sie expandierten immer mehr und hatten es 1950 zu einer kleinen Lebensmittelkette von 13 Geschäften herkömmlicher Prägung gebracht. 1960 teilten beide das Unternehmen in Aldi-Nord (Sitz in Essen) und Aldi Süd (Mühlheim/Ruhr).

Zurzeit besteht Aldi Nord aus 36 rechtlich selbstständigen Regionalgesellschaften mit etwa 2535 Filialen und Aldi Süd aus 31 Gesellschaften mit circa 1780 Filialen in West- und Süddeutschland. Ostdeutschland gehört zu Aldi-Nord. Döbeln zählt zur Aldi-Nord- Regionalgesellschaft in Wilsdruff.Quelle: Wikipedia

Thomas Sparrer

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