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Herbstbastelei in Hartha: Knirpse strahlen mit Kürbissen um die Wette

Ferienangebot im „Sunshine“ Herbstbastelei in Hartha: Knirpse strahlen mit Kürbissen um die Wette

Aus Servietten, Filz und gesammelten Kastanien und Moosbüscheln bastelten die Jungen und Mädchen im Freizeitzentrum „Sunshine“ in Hartha am Freitagnachmittag herbstliche Deko. Dass das Haus so voll war, ist nicht selbstverständlich. Die späten Öffnungszeiten machen es Clubleiterin Manja Hübner nicht leicht.

Aus Servietten, Plastekugeln, Filz und gesammelten Kastanien und Mossbüscheln bastelten die Kinder am Freitag herbstliche Deko.

Quelle: she

Hartha. Die Finger klebrig vom Leim, der Basteltisch voller Utensilien – solch ein Szenario zeigte sich beim Ferienangebot des Freizeitzentrums „Sunshine“ am Freitagnachmittag in Hartha. Doch nicht nur die bastelten fleißig mit, auch Muttis griffen zu Schere und Pinsel, um mit ihren Schützlingen gemeinsam einen Nachmittag zu verbringen. Manja Hübner leitet das Freizeitzentrum in Hartha. Am Freitag bekam sie – Gott sei Dank – Unterstützung von Praktikantin und ehrenamtlichen Helfern. Ohne die wäre der Bastelnachmittag statt entspannt und gemütlich nur stressig geworden. Denn es waren so viele Jungen und Mädchen da, das sogar extra zusätzliche Tische zusammen geschoben werden mussten, damit überhaupt alle Platz haben.

Zeitmanagement schwierig

Nach und nach trudelten die Knirpse im Freizeitzentrum ein. Geladen hatte Manja Hübner für 16 Uhr, doch schon manche waren eher vor Ort. Das Ferienangebot in den letzten zwei Wochen wurde nicht immer so gut angenommen wie am Freitag. „Wir hatten ein paar Sachen geplant, aber es waren nicht viele, manchmal auch gar keiner da“, erklärt Manja Hübner. Den Grund dafür kennt sie, ist er doch ein immer wiederkehrender Faktor. „Wir können erst 16 Uhr anfangen, weil vorher der Hort sein Ferienprogramm abhält“, so die Sunshine-Chefin. Beide Einrichtungen, die unter dem selben Dach wohnen, haben sich arrangiert. Doch der zeitliche Nachteil bleibt. „Wenn ich 16 Uhr anfange, kommen die meisten Kinder gar nicht nochmal raus, sind nach ihrem Ferientag schon wieder zuhause.“ Wenn sie aber kommen – so wie am Freitagnachmittag– dann ist das immer ein riesiger Spaß. Wie familiär es im Freizeitzentrum zugeht, ist auch Juliane Gröhner sofort aufgefallen. Seit Mitte August macht sie ein Praktikum in der Einrichtung. „Ich fühle mich hier so wohl“, schwärmt die 22-Jährige, die noch bis Februar nächsten Jahres bleibt. Damit ist sie eine wichtige Unterstützung für Manja Hübner, die den Laden sonst allein schmeißt. „Zum Glück gibt es auch noch ehrenamtliche Helfer, die mir unter die Arme greifen“, sagt sie. Ohne die wäre es kaum zu schaffen.

Vorbereitungen für Halloween-Party

Am Freitagnachmittag packten alle mit an, um Kürbisse zu basteln. Mit orangefarbenen Servietten wurden Plastekugeln verziert. Die wiederum bekamen grüne Blätter aus Filz und wackelnde Glubschaugen. Fertig gebastelt wird nur noch ein Licht installiert und der Kürbis ziert den Couchtisch zuhause.

Der Basteltag galt auch ein wenig als Vorbereitung zum anstehenden Halloween-Fest am 31. Oktober. Dort wird gebastelt, Kürbisse werden geschnitzt, ein Lagerfeuer soll es geben – und, und, und. Auch hier hofft Manja Hübner wieder auf die Unterstützung ihrer freiwilligen Helfer. „Das würde ich alleine niemals stemmen können. Erfahrungsgemäß kommen viele Kinder und Eltern, da brauche ich ein großes Team.“ Künftig wird sich in der Einrichtung einiges verändern. Der Hort wird ausgelagert und im Schulgebäude untergebracht. Das Freizeitzentrum kann dann endlich optimale Öffnungszeiten umsetzen.

Von Stephanie Helm

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