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Döbeln Hohe Marktpreise: Ausbau der Flemmingener Straße in Hartha muss warten
Region Döbeln Hohe Marktpreise: Ausbau der Flemmingener Straße in Hartha muss warten
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23:46 23.05.2018
Die Instandsetzung der Flemmingener Straße muss warten: Die Gebote in der ersten Ausschreibung lagen deutlich zu hoch. Quelle: Manuel Niemann
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Hartha

Der Spielraum, den die Stadt für Investitionen hat, ist weiterhin begrenzt. Das wurde in der jüngsten Stadtratssitzung offenkund. Die 2,1 Millionen Euro, die laut Kämmerin Barbara Müller verfügbar sind, stammen weitgehend aus dem Kassenbestand.

Bauhof muss vorerst auf neues Multicar verzichten

Da diese zum großen Teil in die Sanierung der Pestalozzioberschule fließen werden, müsse anderes Geplantes verschoben werden, folgerte Stadtrat Albrecht Günther (CDU). So muss der Bauhof im kommenden Winter noch auf das alte geleaste Multicar zugreifen. Der Winterdienst sei damit aber gesichert, sagte Bauamtsleiter Ronald Fischer zu.

Einschränkungen auf Flemmingener Straße bleiben

Auch anderes muss warten: Obwohl der Ausbau der Flemmingener Straße fest eingeplant ist und im letztem August Fördermittel zugesagt wurden, werden sich dort die Arbeiten weiterhin verzögern. Die Straße ist derzeit zum Teil nur mit zehn Stundenkilometern befahrbar. „Wir hatten wenig Hoffnung, dass die Auswertung der Angebote dazu führt, dass ein Auftrag vergeben werden kann“, unterrichte Fischer den Stadtrat.

Angebote für Ausbau liegen zu hoch

Der sollte über die Auftragsvergabe abstimmen, doch der Tagesordnungspunkt musste gestrichen werden. Schuld sind die hohen Preise auf dem Bau: Der günstigste Bieter, so Fischer, lag bei rund 386 000 Euro. Dem gegenüber stehe eine geplante Gesamtsumme von 340 000 Euro Baukosten, „so dass wir einen ungedeckten Teil von circa 46 000 Euro haben.“

Beschränkte Ausschreibung soll abhelfen

Daher werde die Ausschreibung aufgehoben und mit geänderten Leistungen beschränkt neu ausgeschrieben, um „zu einem Ergebnis zu kommen, so wie wir es uns im Haushalt finanziell gesteckt haben“, sagte er.

Von Manuel Niemann

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