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Döbeln Hunderte wollen zu neuen Döbelner Augenärzten
Region Döbeln Hunderte wollen zu neuen Döbelner Augenärzten
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23:28 18.07.2013

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In wenigen Tagen beginnen die ersten Arbeiten für die umstrittene Kindertageseinrichtung. Statt Krippe im Grundschul-Erdgeschoss, was ein Teil des Stadtrates wollte, gibt es nach Mehrheitsbeschluss nun doch die Containerlösung, die aber alles andere als nach Container aussieht. Der Geschäftsführer von Graeff Container in Mannheim, also jener Firma, die den Zuschlag für die Lieferung und den Aufbau der Module erhalten hat, unterstreicht die Richtigkeit der Entscheidung - wie kann es anders sein. "Der Modulbau ist die beste Antwort auf die Situation, in der sich die Entscheider in den Kommunen gerade befinden", so Graeff-Chef Rüdiger Stipp. "Modulbau schafft schnell die aktuell erforderlichen Räumlichkeiten und sichert den notwendigen Entscheidungsspielraum für den Zeitpunkt, zu dem die demografischen Prognosen nachprüfbar werden." Sprich: Wenn in absehbarer Zeit doch nicht so viele Krippenplätze benötigt werden, wie jetzt gefordert sind, dann kann der Container auch wieder verschwinden - oder anderweitig genutzt werden. Im Döbelner Fall würde wohl eher Letzteres zutreffen. Denn die Stadt mietet die Module nicht, wie es andere Kommunen tun, sondern kauft sie. Alles in allem, also mit den notwendigen Vorbereitungsarbeiten, gibt Döbeln für die Schaffung der 48 Krippenplätze fast eine Millionen Euro aus. Die Variante in der Grundschule wäre noch teurer geworden.

Aufgebaut werden die Module in der Nähe der Schule in Döbeln-Ost, auf einer Fläche hinter der Sodexo-Halle. "In der nächsten Woche beginnen dafür die Vermessungsarbeiten auf dem Gelände. Im August startet dann der Tiefbau", sagt Thomas Mettcher, Pressesprecher der Stadt. Dazu gehört unter anderem das Anlegen einer Baustraße und das Errichten der Streifenfundamente, auf die später die Module gesetzt werden können. Einen genauen Termin, ab wann die Krippe zur Verfügung steht, gibt es noch nicht, da der Baufortschritt auch von der Witterung in den Herbst- und Wintermonaten abhängt. Schließlich müssen auf die Container noch ein Wärmedämmverbundsystem und ein Putz aufgebracht werden. Mettcher: "Wir hoffen, dass die Einrichtung Anfang nächsten Jahres an uns übergeben werden kann." Zur Fassadenfarbe gibt es noch keine Aussagen.

Olaf Büchel

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