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Döbeln Hundstage im Ostrauer Wiesengrund
Region Döbeln Hundstage im Ostrauer Wiesengrund
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00:47 25.07.2015
Kleine Abkühlung während der Hundstage: "Schorsch" lässt sich von Tierheimmitarbeiterin Yvonne Jasinski überzeugen, zumindest ein Steh-Bad in der Zinkwanne zu nehmen. Quelle: Bartsch
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Nicht nur Menschen, auch Tiere leiden unter den hohen Temperaturen. Die DAZ fragte im Ostrauer Tierheim, wie dort Hund und Katze geschützt werden. "In den Außengehegen ist für viel Schatten gesorgt, da auf dem Gelände viele Bäume wachsen. Wasser in Näpfen und Badewannen ist immer ausreichend zur Verfügung und wird regelmäßig kontrolliert", so Yvonne Jasinski. Der dreijährige Schorsch (Bild oben) ist ein ungarischer Vorstehhund (Vizsla), sucht nach einem neuen Zuhause und genießt sichtbar die Wasserspiele in der Zink-Badewanne. Ältere Hunde werden während der Hitzestunden in der Hundehalle untergebracht, weil diese wesentlich kühler ist. Um Katzen müsse man sich weniger sorgen. "Einerseits reagieren sie nicht so empfindlich auf Hitze, andererseits suchen sie sich von allein einen Platz, an dem sie sich besonders wohlfühlen", so die Tierheim Mitarbeiterin. Ventilatoren kämen aufgrund der Zugluft eher nicht infrage. Benannt wurden die Hundstage übrigens nach dem Stern Sirius, der Anfang August zusammen mit der Sonne auf- und untergeht und der Hauptstern im "Großen Hund" ist. Aus astronomischer Sicht startet die Periode mit dem ersten sichtbaren Aufgang des Hundssterns Sirius in der Morgendämmerung. Die Ansicht, dass die Hundstage mit besonders schönem oder heißem Wetter einhergehen, stammt aus dem 14. Jahrhundert. Da sich die Hitzetage aber tendenziell in Richtung Mitte Juli nach vorn verschoben haben, ist diese zeitliche Verbindung nicht mehr exakt zutreffend. Die Eigenbewegung des Sternbildes ist dafür verantwortlich, dass der Aufgang des Sirius in Deutschland erst etwa ab dem 30. August zu beobachten ist.

Er ist der hellste Stern des Sternbildes. Durch dessen westlichen Teil zieht sich die Milchstraße. Sobald der Stern Aludra sichtbar ist, gilt das Sternbild als vollständig aufgegangen. Die Zeit zwischen Aufgang und vollständiger Sichtbarkeit beträgt rund 30 Tage - entsprechend der Dauer der Hundstage. Eine Bauernregel besagt: "Sind die Hundstage voll Sonnenschein, wird das Jahr recht fruchtbar sein." nga

Natasha Allner

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