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Döbeln IT-Fachmann kümmert sich um Rathaus-Rechner in Roßwein
Region Döbeln IT-Fachmann kümmert sich um Rathaus-Rechner in Roßwein
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12:05 17.02.2017
René Handschack ist das neue Gesicht im Roßweiner Rathaus. Der 41-jährige Döbelner kümmert sich fortan um die EDV in der Stadtverwaltung. Quelle: Foto: Sven Bartsch
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Roßwein

Im Roßweiner Rathaus gibt es ein neues Gesicht. Seit Anfang Februar gehört René Handschack zum Team der Stadtverwaltung, womit sich die Zahl der in der Kernverwaltung tätigen auf 28 Personen erhöht. René Handschacks Aufgabenbereich ist die Computertechnik des Hauses. Er ist als IT-Kraft der neue Chef über 30 Rechner, Drucker und die Telefonanlage.

Die Stelle des IT-Mitarbeiters ist eine neue im Roßweiner Rathaus und wurde auf Empfehlung geschaffen. Anfang 2016 hatte die Stadt einen externen Dienstleister beauftragt, die Organisationsstrukturen in der Verwaltung zu erfassen. Die Analyse mündete in der Empfehlung, einen ITler einzustellen, da die Aufgaben in diesem Bereich einfach stark gewachsen sind. René Handschack ist nun nicht nur für die Umsetzung des E-Government zuständig, sondern auch für die digitale Archivierung und er ist Ansprechpartner für alle Probleme, die im Rathaus mit Hard- oder Software existieren. Bislang war Matthias Lange der EDV-Beauftragte im Rathaus, hat das nebenbei zu seiner eigentlichen Aufgabe als ... gemacht.

Auf die Ausschreibung Anfang Dezember hin hatten sich rund 30 Bewerber gemeldet, erzählt Christiane Päsler vom Personalamt der Stadt. Fachlich konnten alle überzeugen. Dass es der Döbelner René Handschack geworden ist, liege an seiner ehrlichen, aufrichtigen Erscheinung. „Er bringt die erforderliche Sozialkompetenz mit, ist kontaktfreudig, hat keine Scheu, die Leute anzusprechen“, lobt Christine Päsler. Vom Roßweiner Team sei er herzlich aufgenommen worden, sagt Handschack, der schon immer ein Händchen für Computertechnik hatte. Gelernt hat der 41-jährige Döbelner allerdings zunächst Tischler. In dem Beruf arbeitete er bis 2000, dann zog es ihn mit der Familie nach Stuttgart. Dort brachte er in einem Babyerstausstattermarkt auch die EDV mit auf Vordermann. „2002 sind wir zurück nach Döbeln gekommen und ich habe in Dresden eine Ausbildung zum Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration gemacht.“ Der Wechsel aus der freien Wirtschaft in die Behörde hat für René Handschack vor allem familiäre Gründe. Eine 35-Stunden-Woche und geregeltere Arbeitszeiten sind für ihn besser mit der Familie in Einklang zu bringen, der Job in Roßwein ist dabei trotzdem abwechslungsreich und er kann selbstverantwortlich arbeiten.

Aktuell ist er dabei, seine To-do-Liste abzuarbeiten. „Zuallererst bin ich mit einem Plan durchs Haus gelaufen und habe geschaut, wo was installiert ist“, erzählt er. Gerade erschließt er sich Stück für Stück das E-Government, bringt den Serverraum auf Vordermann. Eine Verwaltungsausbildung hat René Handschack noch nicht, allerdings ist er bereit, diese nachzuholen – auch, wenn sie aktuell nicht unbedingt erforderlich ist für seine Arbeit im Roßweiner Rathuas.

Von Manuela Engelmann

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