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Döbeln Im Leisniger Freizeittreff sind neue Gesichter willkommen
Region Döbeln Im Leisniger Freizeittreff sind neue Gesichter willkommen
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00:17 28.05.2017
Freizeittreff Leisnig an neuem Platz. Quelle: Sven Bartsch
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Leisnig

Ein wenig versteckt liegt der Eingang des ehemaligen Schulclubs in Leisnigs Oberschule schon. Seit März werden die Räume durch den Verein Spielträume mit Leben gefüllt, der mit seinem Freizeittreff vom Apian-Platz in die Schule umgezogen ist (DAZ berichtete). Mittlerweile finden den Freizeittreff Franziscus-Nagler-Straße auch die Kinder wieder, die schon am Apian-Platz zu den Stammbesuchern von Ursula Dörner und Petra Santer gehört haben. Ein paar neue Gesichter sind auch unter den Gästen. Vor allem aber während der Freistunde zwischen Schulschluss und Beginn des Ganztagsangebotes ist es richtig voll in den sonnengelb gemalerten Kellerräumen.

Hauptsächlich die fünften und sechsten Klassen nutzen dann die Chance, zwischen Billard, Tischtennis und Tischkicker ein wenig abzuhängen. „In der Überbrückungsstunde sind die drei Geräte voll belegt“, weiß Petra Santer, die seit März 2014 zu den Spielträumern gehört und nun nicht nur im Naundorfer Jugendhaus Kinder und Jugendliche mit betreut, sondern dreimal in der Woche auch in Leisnig. Ihre Schützlinge dort kennt sie alle mit Namen. Und sie weiß, mit was sich die Teenager gern beschäftigen. „Wer basteln will, kann jederzeit basteln, aber oftmals wollen die Kinder auch einfach mit uns spielen – Skip Bo beispielsweise.“ Das große Regal im Treff ist gut gefüllt mit jeder Menge Gesellschaftsspielen, die alle genutzt werden können. In den letzten Tagen waren es kleine Geschenke für den Mutter- und Vatertag, die im Freizeittreff entstanden sind. Doch wer in den Freizeittreff kommt, muss nicht unbedingt Programm machen. „Die Kinder treffen sich hier auch einfach, die Mädchen probieren manchmal Tanzeinlagen.“ Platz genug bieten die Räume in der Franziscus-Nagler-Straße.

Nichtsdestotrotz – auch die Programmangebote werden gern genutzt. „Klar haben die Kinder ihren Gameboy oder das Nintendo dabei, aber wenn wir hier mit etwas anfangen, dann werden die Geräte problemlos weggelegt.“ Bei schönem Wetter geht’s auch mal raus – auf den Spielplatz, ins Stadtwälchen oder einfach mal ein Eis essen. Petra Santer freut sich schon, wenn das Außengelände der Oberschule im Sommer neu gestaltet wird. „Dann können wir die Fläche auch mit nutzen.“

Platz genug ist im Freizeittreff für noch mehr Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren. Und auch, was die Angebote angeht, sind die Mitarbeiter flexibel. „Die Jugendlichen können uns jederzeit ansprechen und ihre Wünsche äußern“, sagt Petra Santer.

Von Manuela Engelmann

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