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Döbeln Im März werden Varianten für neue Muldebrücke vorgestellt
Region Döbeln Im März werden Varianten für neue Muldebrücke vorgestellt
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23:32 03.02.2012
Sie soll die Flusslandschaft an der Sörmitzer Straße keinesfalls zu sehr dominieren, die neue Döbelner Auto-Brücke in Verlängerung der Schillerstraße. Unser Fotograf Wolfgang Sens hat schon mal mit seinen technischen Möglichkeiten an der geplanten Stelle ein Bauwerk über die Freiberger Mulde gesetzt. Welche Varianten es tatsächlich gibt, wird bei der übernächsten Stadtratssitzung am 29. März erläutert.

Es wäre neben der Oberbrücke und der Brücke in der Rosa-Luxemburg-Straße die dritte zentrumsnahe Flussquerung für den Autoverkehr. Am letzten Märztag des Vorjahres hatte der Stadtrat einstimmig beschlossen, die Planungen für das Bauwerk anzuschieben. Ein Jahr später und vor dem gleichen Gremium werden die verschiedenen Varianten erläutert, wie die Brücke einmal aussehen könnte. Für Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer (CDU) steht dabei schon eines fest: "Die neue Brücke soll sich vernünftig in die Landschaft einfügen und nicht dominieren." Der Baudezernent der Stadt, Thomas Pfeiffer, betont ebenfalls, dass das Bauwerk möglichst "flach und unscheinbar" gebaut werden müsste. Dabei geht es nicht ausschließlich ums Erscheinungsbild, sondern auch um eine unkomplizierte Anbindung an die Sörmitzer Straße auf der anderen Fluss-Seite.

Wie breit die Brücke einmal sein wird, das hängt von den Ergebnissen der im Herbst erfolgten Verkehrszählung ab. "Wenn die Zahlen und die entsprechende Prognose vorliegen, kann darüber befunden werden, ob eine Abbiegespur im Brückenbereich notwendig ist oder nicht", so Pfeiffer. Vorgesehen ist bereits, dass die Brücke an beiden Seiten der Fahrbahn Fußwege erhält.

Zurzeit läuft die Umweltverträglichkeitsprüfung für das Vorhaben. Dabei wird unter anderem untersucht, welche Lärmbelastung für die Anwohner zu erwarten ist.

Die Stadtverwaltung hat das Ziel, bis spätestens Jahresende alle Unterlagen einzureichen, die für das Genehmigungsverfahren erforderlich sind. Laut Oberbürgermeister Egerer müsste die Kommune bis einschließlich 2014 die Fördermittel für den Brückenbau beantragen, sonst gibt es nach aktuellem Stand keine Gelder mehr.

Interessant wird noch, welche Möglichkeiten für ein Abfließen des Brücken-Verkehrs auf der Sörmitzer Straße gefunden werden. Mehrere Stadträte hatten vor der Beschlussfassung vor einem Jahr eine für die Sörmitzer vernünftige Lösung gefordert. Ein zusätzlich zum Brückenbau beabsichtigter Bauabschnitt auf der östlichen Seite des Flusses soll dem Rechnung tragen.

Olaf Büchel

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