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Döbeln Im September wird die Döbelner Bahnhofstraße frei gegeben
Region Döbeln Im September wird die Döbelner Bahnhofstraße frei gegeben
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00:21 03.08.2017
Peter Zimmermann und Christoph Burkhardt von der Firma Kolko aus Roßwein verlegen auf Gehwegen und Parkplätzen entlang der Bahnhofstraße das Pflaster. Quelle: Foto: Dirk Wurzel
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Döbeln

Die Bauarbeiten sind in den letzten Zügen. In der brütenden Hitze verlegten Mitarbeiter der Roßweiner Firma Kolko die Pflastersteine auf den Gehwegen und in den Parkbuchten der Döbelner Bahnhofstraße. Seit August 2015 wird rund um den Hauptbahnhof gebaut. Im Auftrag des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr wurde Bundesstraße B 175 in Döbeln auf einer Länge von 723 Metern grundhaft ausgebaut. Neue Rad- und Gehwege sowie Parkbuchten entlang der Bahnhofstraße sind entstanden. Vor allem aber waren die Arbeiten unter Tage recht aufwendig und langwierig. Denn die Ver- und Entsorgungsunternehmen mussten vor dem eigentlichen Straßenbau ihre neuen Leitungen unter die Erde bringen und vor allem das alte Leitungsnetz entwirren. Der Abwasserzweckverband Döbeln-Jahnatal verlegte einen Abwasserkanal, die Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschaft die Trinkwasserrohre, die Stadtwerke die Gasleitung und die Telekom das Telefonkabel neu unter der Bahnhofstraße, der Lindenallee und Teilen der Grimmaischen Straße.

Bis September 2016 sollte das Mammutprojekt mit dem neuen Kreisverkehr vor dem Döbelner Hauptbahnhof eigentlich abgeschlossen sein. Das zumindest steht noch auf der Bautafel. „Die Verkehrsfreigabe der Bundesstraße im Bereich des Döbelner Bahnhofes 175 erfolgt voraussichtlich im September 2017“, sagt Isabell Siebert, Pressesprecherin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr. Die Differenz zwischen dem auf der Bautafel genannten Termin und der jetzt avisierten Verkehrsfreigabe sei vielen Störungen des Bauverlaufs durch ungeplante, jedoch erforderliche Leitungsverlegungen geschuldet. Immer wenn die Bagger auf eine nicht in den Plänen verzeichnete Leitung im Erdreich stießen, standen die Arbeiten für einige Zeit still, bis geklärt war, um welche Leitung es sich handelt und wie sie umverlegt wird. Das kostete Zeit und Geld.

Der Straßenbau kostet insgesamt rund 2,3 Millionen Euro. Davon tragen Bund und Freistaat Sachsen etwa 1,1 Millionen Euro. Die Stadt Döbeln bezahlt 500 000 Euro, die übrigen 700 000 Euro steuern die beteiligten Versorgungsunternehmen bei. Der neue Kreisverkehr am Hauptbahnhof ist zwischenzeitlich schon von Bauhofmitarbeitern gestaltet und mit einer Eisenbahnachse mit Rädern und Schienenstücken verziert worden.

Von Thomas Sparrer

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