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In Clennen müssen Bauarbeiter noch mal ran

Brückenbau In Clennen müssen Bauarbeiter noch mal ran

Im Leisniger Ortsteil Clennen stehen zwei Brücken seit Monaten im Nichts. Darüber gehen oder fahren kann niemand. Sie sind etwa einen halben Meter über Wegeniveau gebaut. Dass muss so sein, verlautet aus der Stadtverwaltung: Unter den Brücken muss genug Wasser hindurch fließen können. Die Bauarbeiter müssen das Höhenniveau zu den Wegen noch anpassen.

So steht das nun schon monatelang da, und kein Bauarbeiter ist in Sicht. Nächste Woche soll sich das ändern. Der Weg wird im Höhenniveau angeglichen.

Quelle: Sven Bartsch

Clennen. Sie stehen etwas unvermittelt in der Gegend, die beiden neuen Holzbrücken von Clennen. In der Nähe der Sporthalle gehören sie zu einem im Zuge der Hochwasserschadensbeseitigung neu gebauten Weg entlang des dortigen Polkenbaches.

Eine von über 100 Sanierungsmaßnahmen

Die Sanierungsarbeiten an dieser Stelle gehören zu den rund 120 Maßnahmen, welche die Kommune auf dem Tisch hat, seitdem 2013 im Sommer extreme Regengüsse für Überschwemmungen gesorgt hatten. Auch in Clennen, am Feuerwehrgerätehaus, stand alles unter Wasser. Der in diesem Teil des Ortes verlaufende Polkenbach konnte die von den Feldern der Umgebung zu Tal strömenden Wassermassen nicht mehr fassen. Das ist nun auch der Grund dafür, dass die Brücken immer noch nicht genutzt werden können, obwohl die Bauarbeiter schon lange wieder abgezogen sind.

Durchflussmenge muss gewährleistet sein

Dass die beiden Bauwerke an dieser Stelle so hoch gesetzt werden mussten, hat nach den Worten von Bau- und Ordnungsamtsleiter Thomas Schröder auf die aktualisierte wasserrechtliche Genehmigung für diese beiden Brücken beziehungsweise den darunter verlaufenden Bach zu tun. „Bestimmt wird die Höhe der Brücken durch die vorgeschriebenen Durchflussmengen, die darunter noch gewährleistet bleiben müssen“, erläutert Schröder.

Höhenanpassung muss kommen

Sollten erneut große Wassermengen in kurzer Zeit durch den Polkenbach fließen, dürften die Brücken nicht zum Abflusshindernis werden. Da jedoch das Bachbett nicht beliebig verbreitert werden kann, müssen die Bauwerke höher gesetzt werden. Derzeit, so Schröder, befinden sich die Brücken im Niveau etwa 40 Zentimeter über dem jeweils daran angrenzenden Weg. „Das kann natürlich so nicht bleiben. Dass es eine Höhenanpassung geben muss, war bereits Bestandteil des Projektes. Auch wenn die Arbeiten jetzt lange geruht haben, soll alles noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.“

Dieses Jahr Abschluss der Arbeiten vorgesehen

Um eine Höhenangleichung der angrenzenden Wege an die Brücken zu errichten, sollen an den Anschlussstellen nun Palisaden angesetzt werden. So könne das Niveau des Weges passen angehoben werden. Es geht künftig also merklich bergan beziehungsweise bergab, wenn jemand diese Bauwerke passieren will. Schröder kündigt an, dass in der kommenden Woche noch einmal Bauarbeiter anrücken werden, um diese letzten Handgriffe zu erledigen.

Von Steffi Robak

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