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In Gadewitz herrscht immer noch Winterbereitschaft

Autobahnmeisterei Gadewitz In Gadewitz herrscht immer noch Winterbereitschaft

Viele Autofahrer rollen jeden Tag daran vorbei. Doch wie sieht es eigentlich hinter den Toren der Döbelner Autobahnmeisterei in Gadewitz aus. Am vergangenen Sonnabend konnten sich alle Interessenten davon ein Bild machen. Das seltene Angebot des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) wurde von zahlreichen Besuchern genutzt.

Vor allem die Schneefräse zog viele neugierige Blocke an.
 

Quelle: Gerhard Dörner

Gadewitz. Viele Autofahrer rollen jeden Tag daran vorbei. Doch wie sieht es eigentlich hinter den Toren der Döbelner Autobahnmeisterei in Gadewitz aus. Am vergangenen Sonnabend konnten sich alle Interessenten davon ein Bild machen. Das seltene Angebot des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) wurde von zahlreichen Besuchern genutzt. Darunter war auch Familie Rapp. Vater Ralf schnappte seine beiden Kinder Elly und Paul und stattete der Autobahnmeisterei einen Besuch ab. Ralf Rapps Eltern haben bei der Autobahnmeisterei gearbeitet. Er sei praktisch dort aufgewachsen. „Mit dem Blick hinter die Kulissen wollten wir einmal zeigen, welche Verantwortung wir tagtäglich für die Sicherheit auf Sachsens Autobahnen übernehmen und was wir dafür leisten“, erklärte Lasuv-Präsident Rainer Förster.

Die Autobahnmeisterei Döbeln trägt mit seinen 30 Mitarbeitern die Verantwortung für den ordnungsgemäßen und verkehrssicheren Zustand von rund 76 Kilometern Autobahnnetz, davon rund 24 Kilometer sechsstreifig, und 63 Brücken. Ihr Revier auf der A 14 erstreckt sich von der Anschlussstelle Grimma bis zum Dreieck Nossen, zudem verantworten die Meisterei den A 4-Abschnitt von der Anschlussstelle Hainichen bis zum Dreieck Nossen.

Die Autobahnmeisterei Döbeln verfügt über sieben Lastkraftwagen in typischem Orange, über einen Geräteträger und fünf kleinere Fahrzeuge. Noch bis zum 31. März befinden sich alle Mitarbeiter in der Winterdienstbereitschaft und stehen im Dreischichtsystem auf Abruf.

Neben dem Winterdienst müssen regelmäßig bei Streckenbefahrungen Fahrbahnzustand, Beschilderungen, Parkplätze und Rastanlagen sowie Regenrückhaltebecken auf ihren Zustand hin untersucht und wenn erforderlich instandgesetzt werden. Auch Baumschnitt und Grasmahd sowie die Pflege und Wartung der technischen Ausstattung gehören zum Arbeitsalltag der Lasuv-Straßenwärter.

Unterstützt werden sie zentral durch die Tunnelbetriebsstelle und die Fernmeldemeisterei, die sachsenweit rund um die Uhr die Überwachung aller Autobahnabschnitte, Tunnel und technischen Anlagen übernehmen. Insgesamt trägt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr mit seinen sieben Autobahnmeistereien für rund 567 Kilometer Autobahnnetz die Verantwortung.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr bietet zudem jedes Jahr Ausbildungsplätze zum Straßenwärter, so auch in diesem Jahr. Noch bis 10. März können Bewerbungen dafür abgegeben werden. Wer sich für diesen Ausbildungsberuf interessiert und mehr erfahren wollte, der konnte sich am Sonnabend direkt vor Ort in der vielleicht zukünftigen Arbeitsstelle über die Tätigkeiten und den Arbeitsalltag des Straßenwärters informieren. Auch die Salzlager, Werkstätten und Fuhrparks waren für die Besucher geöffnet und konnten bei kleinen Führungen näher erkundet werden.

Wer sich hingegen für eine Arbeit bei der Straßenmeisterei des Landkreises interessiert, der kann sich davon am kommenden Donnerstag ein Bild machen. Stellvertretend für die sechs Straßenmeistereien des Landkreises lädt die Straßenmeisterei in Döbeln/Schweta dann in der Zeit von 14 bis 16 Uhr Jugendliche dazu ein, die Arbeit der Straßenwärter und der zum Einsatz kommenden Technik kennenzulernen.

Straßenwärter/innen kontrollieren Verkehrswege auf Schäden, warten sie und halten sie instand. Sie beseitigen Verschmutzungen, reparieren Fahrbahndecken, pflegen Grünflächen und Straßenbäume. Reinigen und warten Entwässerungseinrichtungen, sichern Baustellen ab und stellen Verkehrsschilder auf, warten und reinigen sie. Im Winter übernehmen sie außerdem den Räum- und Streudienst auf dem rund 1600 Kilometer langen Bundes-,Staats-und Kreisstraßennetz.

Ein anspruchsvoller Beruf, der ein gutes Allgemeinwissen und technisches Verständnis voraussetzt. Die Ausbildung dauert drei Jahre und für den Ausbildungsbeginn am 1. September 2017 können die Bewerbungen noch bis zum 15. Januar 2017 im Landratsamt Mittelsachsen eingereicht werden.

Von Heiko Stets

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