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In Kriebsteins Amtsstube weht jetzt der neue Wind

In Kriebsteins Amtsstube weht jetzt der neue Wind

Noch keine zwei Wochen im Amt und schon ein Problem gelöst: Kriebsteins Bürgermeisterin Maria Lausch (Freie Wähler) hat für die Kindergruppe des Kriebethaler Faschingsclubs eine neue Trainingsstätte gefunden: Die Turnhalle in Grünlichtenberg in der Nähe des Schulhortes.

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Keine Kaffeekanne, sondern der Bürgermeisterpokal: Das historische Teil hat Kriebsteins Bürgermeisterin Maria Lausch von Amtsvorgänger Christoph Merker geerbt, der von seinem Vorgänger, und der wiederum von seinem Vorgänger.

Quelle: Dirk Wurzel

Weil die Kriebethaler Narren ihr Domizil im Kulturhaus auf dem Gelände der Kübler & Niethammer Papierfabrik Kriebstein AG verloren haben, musste Ersatz her.

 

Seinen Auftrittsort hat der Faschingsclub im Hotel am Kriebsteinsee in Höfchen. "Durch die Nähe zum Schulhort ergeben sich bestimmt Verbindungen und vielleicht hat es der Verein dann einfacher, Nachwuchs zu finden", sagt die Bürgermeisterin. Jetzt befinde sich das Projekt Trainingsstätte für die Faschingskinder in der Feinabstimmung.

 

Die Bauhof-Mitarbeiter hat Maria Lausch auch schon losgeschickt. "In Höckendorf und Erlebach stand das Gras einen halben Meter hoch auf dem Fußweg. Das habe ich jetzt beseitigen lassen", berichtet Maria Lausch. Es könne schließlich nicht sein, dass es in Kriebethal aussieht wie geleckt, in den Ortsteilen aber schludrig. Das widerspreche ihrem Grundsatz, alle Ortsteile gleich zu behandeln. Es ist eine lehrreiche Zeit, die die 32-Jährige gerade durchlebt. "Ich muss sehr viel lernen und frage auch häufig die Mitarbeiter in der Gemeindeverwaltung", sagt sie. Um das Kommunal- und Verwaltungsrecht besser zu verstehen, setzt sich Maria Lausch noch mal auf die Schulbank und beginnt am 25. September ein berufsbegleitendes Studium zur Kommunalwirtin.

 

Ihr Einzug ins Rathaus war kein Sprung ins kalte Wasser. Altbürgermeister Christoph Merker (Freie Wähler) hilft mit, dass der Übergang so nahtlos wie möglich vonstatten geht. Von ihm hat Maria Lausch nicht nur zahlreiche Ordner mit Verwaltungsvorgängen "geerbt", sondern auch den sogenannten Bürgermeisterpokal. Das ist eine schwere Keramik-Kanne mit metallischem Deckel, den einer ihrer Vorvorgänger bei einem Sportfest gewonnen hat. Nun hat der historische Pokal einen Ehrenplatz in ihrem Büro, das sie etwas umgestaltet hat.

 

Geerbt hat Maria Lausch auch den Streit um die Schweinezuchtanlage in Ehrenberg. Die Gemeinde klagt gegen die Betreiber. "Das liegt derzeit beim Oberverwaltungsgericht in Bautzen", sagt Maria Lausch. Sie will demnächst einen Termin mit dem Rechtsanwalt der Gemeinde in einem Gemeinderatsausschuss anberaumen, um Chancen auszuloten und Hintergründe zu erfahren. Keine leichte Materie eben. "Bürgermeisterin zu sein, ist nicht leicht. Aber es macht trotzdem Spaß", sagt Maria Lausch.

Dirk Wurzel

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