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Döbeln In Masten klappern die Störche
Region Döbeln In Masten klappern die Störche
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11:00 19.07.2014
Heike Schubert gelang ein Schnappschuss von einem der beiden Störche in Masten. Quelle: privat
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Heike Schubert, Mitarbeiterin bei der Firma Autoland Luckweil, hört ab und an das Klappern an ihrem Arbeitsplatz direkt unter dem Schornstein. "Einige Anwohner aus der Nachbarschaft waren schon da. Die beiden Störche sorgen für einiges Aufsehen", sagt sie.

Ob es sich vielleicht sogar um das Mockritzer Storchenpaar handelt, das auf einem Schornstein hinter dem Kuhstall der Gadewitzer Feldfrucht ihr Nest hatte und dort vergeblich brütete (die DAZ berichtete), ist ungewiss. "Die Störche haben sich bei uns nicht vorgestellt", schmunzelt Heike Schubert.

Birgit Müller, die am Mastener Ring wohnt, beobachtet die Störche voller Begeisterung von ihrem Fenster aus. Meist sind sie am frühen Morgen beide auf dem Schornstein zu sehen und dann erst am Abend wieder. Das hat auch Anwohner Klaus Hengl beobachtet. Der Hauptamtsleiter im Döbelner Rathaus freute sich schon die ganze Woche lang jeden Morgen am Anblick des Storchenpaares auf dem alten Gärtnerei-Schornstein. "Tagsüber sind die beiden Störche dagegen kaum zu sehen, weil sie offenbar auf Nahrungssuche ausgeflogen sind. Erst am Abend sieht man sie dann wieder gemeinsam hoch über unseren Häusern sitzen", hat Klaus Hengl beobachtet. Dass sich Störche tageweise und ohne ein Nest zu bauen auf dem Schornstein niederließen, das gab es in der Vergangenheit schon in Masten. Doch der letzte Besuch von Störchen ist schon einige Jahre her.

Etwa 4500 Storchenpaare werden in Deutschland gezählt. Die große Mehrheit siedelt in Ostdeutschland. Der Weißstorch ist ein Zugvogel, der jedes Jahr lange Strecken zwischen seinen Brutquartieren und seinen Winterquartieren in Afrika zurücklegt. Er ist ein Segelflieger, der zum Zug warme Aufwinde (Thermik) nutzt. Da über dem Wasser keine Thermik entsteht, muss der Weißstorch das Mittelmeer umfliegen.

Thomas Sparrer

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