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Döbeln In Otzdorf kann bald geschaukelt und gewippt werden
Region Döbeln In Otzdorf kann bald geschaukelt und gewippt werden
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17:00 27.09.2018
Was sich die Otzdorfer Kinder wünschen, haben sie für Matthias Lange vom Bauamt auf einem Plakat festgehalten. Ein paar Wünsche kann die Stadt Roßwein erfüllen. Quelle: Foto: ME
Otzdorf

Wenn alles gut läuft, können die Otzdorfer Kinder noch in diesem Herbst auf ihrem neuen Spielplatz toben. Nachdem im jüngsten Stadtrat der Auftrag an die Nossener Herfurth GmbH vergeben wurde, kann es nun endlich losgehen.

Einen Fußballplatz hatten sich die Otzdorfer Kinder gewünscht. Und einen Sandkasten, genauso wie eine Schaukel und ein Klettergerüst. Auf einem selbstgestalteten Plakat haben sie ihre Wünsche aufgemalt und aufgeschrieben. Matthias Lange. stellvertretender Bauamtsleiter der Stadt, hat den Wunschzettel in seinem Büro. Genauso wie den Plan, der zeigt, wie der Spielplatz nun letztlich aussehen wird. „Ein Fußballfeld gibt es leider nicht“, sagt Lange, „dafür ist der Platz neben der Kirche einfach zu klein.“ Aber alle anderen Wünsche der Kinder habe man schon erfüllen können. Zwischen den fünf Bäumen auf der Wiese an der Straße Zum Lindicht neben der Kirche kommt eine Nestschaukel. Rechts davon wird ein Sandspielgerät platziert, an dem man auch klettern kann. Links wird es eine Stehwippe in Form einer Sackkarre geben. Außerdem wird eine kleine Seilbahn aufgebaut. Zwei Bänke, auf denen sich die Eltern oder Großeltern niederlassen können, um ihre Kinder beim Spielen im Auge zu behalten, sind ebenfalls vorgesehen.

Mit erster Ausschreibung zu niedrig geplant

Nach der Bauanlaufberatung am Mittwoch werden nun die Spielgeräte bestellt. Nächste Woche soll es losgehen mit dem Aufbau. Dafür ist auch Erdaushub erforderlich, denn um die Spielgeräte muss eine 40 bis 50 Zentimeter starke Schicht Fallschutzkies eingelassen werden. Die Kosten für den Spielplatz belaufen sich auf insgesamt rund 60 000 Euro. Das ist doppelt so viel wie ursprünglich geplant 48 000 Euro entfallen auf den reinen Bau, der Rest sind Planungskosten. Die Stadt erhält über das Leader-Programm des Klosterbezirkes Altzella 70 Prozent Förderung für das Projekt. Der Rest sind Eigenmittel. Ursprünglich hatte der Otzdorfer Spielplatz bereits im Sommer fertig sein sollen. Doch die erste Ausschreibung zeigte, dass man mit rund 30 000 Euro veranschlagten Kosten zu niedrig geplant hatte. Die Ausschreibung musste aufgehoben, ein angepasster Fördermittelantrag gestellt werden und die Stadt musste zusätzliche Eigenmittel auftreiben. Das gelang mit Hilfe der an die Kommunen gezahlten extra Zuweisung von 70 000 Euro.

Nachdem im vergangenen Jahr Gleisberg einen neuen Spielplatz bekommen hat und nun die Otzdorfer an der Reihe sind, soll nächstes Jahr ein Spielplatz für Niederstriegis in Angriff genommen werden. Noch gibt es keine detaillierten Planungen. Aber angesiedelt werden sollen Spielgeräte in der Nähe des Niederstriegiser Kindergartens. Was genau umgesetzt werden kann, hängt von den finanziellen Mitteln der Stadt ab. Dazu muss er neue Haushaltplan 2019/20 abgewartet werden. Gefördert werden soll das Projekt aber auch wieder über Leader.

Von Manuela Engelmann-Bunk

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