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Döbeln Indische Wochen in Waldheim
Region Döbeln Indische Wochen in Waldheim
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00:31 24.05.2015
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Neben dem Bildhauer Georg Kolbe ist Anagarika Govinda also ein weiterer berühmter Sohn Waldheims, von dem bisher kaum einer etwas wusste. Auch Bürgermeister Steffen Blech (CDU) ging das so. Er erfuhr erst weit nach der Wende von Govinda. Jetzt bahnt sich eine Zusammenarbeit zwischen der Zschopaustadt und der Lama und Li Gotama Govinda Stiftung aus Pforzheim an. "Da Govinda-Hoffmann Deutschland bereits 1920 dauerhaft verließ, gibt es keinen Ort, zu dem eine besondere Beziehung besteht außer seinem Geburtsort Waldheim", schreibt Prof. Volker Zotz, Vorsitzender des Stiftungsrates, an Bürgermeister Blech und regt in dem Brief an, in Waldheim Fachtagungen abzuhalten und eine museale Gedenkstätte mit Govindas Kunstwerken und Dokumentationen zu seinen Forschungsreisen einzurichten. Zotz ist übrigens ein Schüler Govindas. Er hat sich Waldheim bereits angeschaut.

"Das ist eine sehr interessante Sache", sagt Bürgermeister Blech, der sich sofort für das Vorhaben begeistern konnte. So soll es im kommenden Jahr im Kulturzentrum an der Gartenstraße eine Govinda-Ausstellung geben - kombiniert mit Fachtagungen. "Da kommen Leute aus der ganzen Welt nach Waldheim", sagt Steffen Blech. Er sieht große Chancen in der Zusammenarbeit der Stadt mit der Stiftung. An Govinda erinnert bereits eine Gedenkstätte im indischen Darjeeling und an der Columbia-Universität gibt es ein ihm gewidmetes Archiv. "Unsere Stiftung denkt daran, auch in Deutschland eine Gedenkstätte für diesen Künstler, Forschungsreisenden und Pionier des interkulturellen Dialogs zu schaffen", so Zotz.

Dirk Wurzel

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