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Döbeln Integrative Projekte für ein
Region Döbeln Integrative Projekte für ein
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15:39 25.10.2017
Florian Magin und Emily Zimmermann arbeiten gemeinsam an einem Trickfilm. Quelle: Sven Bartsch
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Hartha

“Sozial genial“ – so heißt das große Projekt der Regenbogenschule Döbeln und des Gymnasiums in Hartha. Schüler der Ober- und Werkstufen der Regenbogenschule Döbeln und Schüler der neunten Klassen des Gymnasiums Hartha werden zusammengeführt, um gemeinsame Projekte umzusetzen. „Das Ganze besteht aus vier großen Bausteinen: zum einem gibt es das Kunstprojekt und das Theaterprojekt. Zum anderen haben die Schüler der neunten Klasse des Gymnasiums die Möglichkeit, am Unterricht in der Regenbogenschule teilzunehmen oder die Woche in sozialen Einrichtungen wie Kindergärten zu verbringen. Die Regenbogenschule ist dabei ein Partner des Gymnasiums“, sagt die Schulleiterin der Regenbogenschule Döbeln, Ina Hedrich.

Aufführung in der Stadtkirche Hartha

Die Vorbereitungen für Freitag laufen auf Hochtouren, denn dann wird in der Stadtkirche Hartha ein Theaterstück aufgeführt. Ab 19.30 Uhr ist das Stück „Ich spiele – also bin ich“ zu sehen, bei dem sechs Schüler der Regenbogenschule und fünf Schüler des Gymnasiums involviert sind. Das integrative Theaterprojekt wird mit dem „Theatre de luna“ durchgeführt und zielt auf die Begegnung der Kinder verschiedener Schulen ab. Die Schüler sollen Verantwortung für die eigene Rolle übernehmen: „Wir trainieren mit den Schülern so Durchhaltevermögen und Selbstständigkeit. Ich finde das Projekt gut, weil beide Seiten stark davon profitieren“. Für die Neuntklässlerin Kelly Genscher ist das Projekt eine spannende und neue Lebenserfahrung. „Ich habe großen Respekt vor den Schülern der Regenbogenschule. Sie trauen sich etwas und können super improvisieren. Es ist schön, wie viel Mut und Lebensfreude sie zeigen“, sagt die Schülerin.

Stolz auf eigene Projekte

Während die einen ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen, sind die anderen künstlerisch tätig: Das Kunstprojekt ist momentan ebenfalls voll im Gange. Das Ziel des Kunstprojektes sind kurze Trickfilme, die von den Jugendlichen komplett in Eigenregie gestaltet werden. Emily Zimmermann und Florian Magin arbeiten gemeinsam an einem Trickfilm, in dem es um eine Figur namens Teddy geht, die mit ihren Geschwistern von New York in den Leipziger Zoo reist. Beide Schüler haben Spaß am Projekt, besonders stolz ist Florian: „Mir gefällt es gut, was wir bisher geschafft haben“, sagt der Schüler der Regenbogenschule.

Menschliches Miteinander

Die Kunsttherapeutin Manuela Kahle steht den Schülern unterstützend zur Seite: „Es ist ein sehr emphatisches und intensives Miteinander“.

Ulrike Hansch, Kunstlehrerin des Gymnasium Hartha begleitet die Schüler ebenfalls während des Projektes und ist der Meinung, dass der Austausch und die Arbeit im Team für alle sehr fruchtbar ist. „Die Schüler lernen sehr viel im menschlichen Miteinander. Es ist eine ganz tolle Art von Unterricht“, sagt Hansch.

Von Maria Sandig

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