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Internet: Schneeweiße Flecken in Mittelsachsen sollen verschwinden

Internet: Schneeweiße Flecken in Mittelsachsen sollen verschwinden

Kreis und Telekom wollen die weißen Flecken der Breitbandversorgung im Kreis verschwinden lassen, sagt Dr. Manfred Graetz. Der Vize-Landrat hat gestern mit Telekom-Vertretern den geplanten Ausbau (die DAZ berichtete) erklärt.

Der Kreistag hatte den Auftrag zur Breitbanderschließung an die Deutsche Telekom vergeben.

90 Prozent der zehn Millionen Euro schweren Investition kommen vor allem aus dem europäischen Ile-Programm. Mittelsachsens Kommunen gehören zu unterschiedlichen Ile-Regionen, für die unterschiedliche Koordinierungskreise das Fördergeld verteilen. Alle Koordinierungskreise machen mit - nur die "Lommatzscher Pflege" nicht. Zschaitz-Ottewig und Ostrau sind daher nicht in Mittelsachsens Breitband-Programm, bedauerte Graetz. Man habe in den Gremien gekämpft, leider erfolglos, so Uwe Hofmann vom Planungsbüro TKI.

Und trotzdem: Ohne den Auftrag an die Telekom hätten viele Regionen Mittelsachsens mit Blick auf das schnelle Internet noch viele Jahre in die Röhre geguckt - da ist sich Graetz sicher.

Bislang haben 317 Ortsteile aus 55 Kommunen Übertragungsraten von weniger als zwei Megabit pro Sekunde und Haushalt - und gelten damit als nicht- oder unterversorgt. Ab Ende 2013 soll es in fast ganz Mittelsachsen garantierte Mindestübertragungsraten von zwei Mbit (Download) oder 0,5 Mbit (Upload) geben (im Mobilfunk, sonst sind die Mindestraten höher). Dazu werden acht Masten neu gebaut (keiner im Altkreis Döbeln) und 59 mit der neuen LTE-Technik aufgerüstet.

Beim Festnetz-Ausbau werden die Glasfaserkabel noch weiter zum Kunden verlegt, wodurch sich die Übertragungsraten verbessern (bis 50 Mbit). Daher weichen 133 Telefon-Verteilerkästen an den Straßen neuen Kästen, die doppelt so groß sind. Teilweise muss die Glasfaser oberirdisch verlegt werden.

Für den Kunden bringe der Ausbau nur Vorteile, sagte Jan Klingler von TKI. Viele Bürger könnten aus mehreren Anbietern auswählen. Mit dem Vertrag an die Telekom sei aber gesichert, dass auch abgelegene Regionen eine leistungsfähige Anbindung erhalten.

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